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Der Monat Januar

Gebetsanliegen des Papstes und
Monatsspruch für diesem Monat ==>

1.1. 

NEUJAHR

HOCHFEST DER GOTTESMUTTER MARIA

Text dazu

Text dazu

2.1.

Hl. Basilius und hl. Gregor von Nazianz (G)

Texte dazu

3.1.

Heiliger Namen Jesu (g)

4.1.

Hl. Agnes | Hl.Elisabeth Anna

| Text dazu

5.1.

Hl. Gerlach

6.1.

 ERSCHEINUNG DES HERRN (H)

Text dazu

7.1.

 Hl. Valentin (g); hl. Raimund von Penafort (g)

8.1.

 Hl. Severin (g)

9.1.

 Remigius (g)

10.1.

Hl. Wilhelm von Donjeon

11.1.

Hl. Paulinus

Text dazu

12.1.

Taufe des Herrn (F)

Text dazu

13.1.

 Hl. Hilarius (g)                   

14.1.

Hl. Reiner

15.1.

 Sel. Arnold Janssen (g)

16.1.

Hl. Marzellus I.

17.1.

 Hl. Antonius (G)

18.1.

Hl. Ulfried

19.1.

Hl.Marius

20.1.

 Hl. Fabian (g); hl. Sebastian (g)

Texte dazu

21.1.

 Hl. Agnes (g); hl. Meinrad (g)

Texte dazu

22.1.

 Hl. Vinzenz (g); hl. Vinzenz Pallorn (g)

23.1.

 Sel. Heinrich Seuse (g)

24.1.

 Hl. Franz von Sales (G)

25.1.

 BEKEHRUNG DFS APOSTELS PAULUS (F)

Text dazu

26.1.

Hl. Thimotius | Hl. Titus

27.1.

 Hl. Angela Merici (g)

28.1.

Hl. Thomas von Aquin (G)

Text dazu

29.1.

Hl. Valerius

30.1.

Hl. Martina

31.1.

 Hl. Johannes Bosco (G)

Text dazu

Gebetsanliegen des Papstes

JANUAR

Allgemeine Gebetsmeinung
Dass Opfer von Naturkatastrophen den beim Wiederaufbau des eigenen Lebens notwendigen geistlichen Beistand und genügend materielle Hilfe erhalten.
Missionsgebetsmeinung
Dass Christen bei der Friedensarbeit den Namen Christi unter allen Menschen guten Willens bezeugen.

Monatsspruch:

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn;
und schuf sie als Mann und Frau. Gen 1,27(L)

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Tage:

Ein Wunsch zum neuen Jahr

Liebe/r Leser/inn!

Mit diesem Text eines unbekannten Verfassers aus England möchten wir Ihnen unsere Neujahrgrüße ausdrücken:

GLÜCKLICH SEIN

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann.

Stehe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich, in freundlicher Beziehung zu allen Menschen. Äußere deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu, auch den Geistlosen und Un­wissenden. Auch sie haben ihre Geschichte.

Meide laute und aggressive Menschen. Sie sind eine Qual für den Geist.

Wenn du dich mit anderen vergleichst, könntest du bitter werden und dir nichtig vorkommen. Denn immer wird es je­manden geben, der größer oder geringer ist als du.

Freue dich deiner eigenen Leistungen, wie auch deiner Pläne. Bleibe weiter an deiner eigenen Laufbahn interessiert, wie be­scheiden auch immer. Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.

Böse Dinge sollen dich nicht blind machen gegen gleicher­maßen vorhandene Rechtschaffenheit. Viele Menschen ringen noch um hohe Ideale. Und überall ist das Leben voller Helden­tum. Sei du selbst.

Vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung, noch sei zynisch, was die Liebe betrifft. Denn auch im Angesicht aller Dürre und Enttäuschung ist sie doch immerwährend wie das Gras.

Ertrage freundlich-gelassen den Ratschluss der Jahre. Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf.

Stärke die Kraft des Geistes, damit sie dich in plötzlich her­einbrechendem Unglück schütze. Aber beunruhige dich nicht mit Einbildungen.

Viele Befürchtungen sind Folge von Erschöpfung und Ein­samkeit. Bei einem heilsamen Maß an Selbstdisziplin sei gut zu dir selbst.

Du bist ein Kind Gottes. Du hast das Recht hier zu sein. Da­rum lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung du auch von ihm hast und was immer dein Mühen und Sehnen ist.

In der lärmenden Wirrnis des Lebens erhalte dir den Frieden deiner Seele.

Trotz allem Schein, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen ist diese Welt doch wunderschön.

Sei vorsichtig! Strebe danach, glücklich zu sein.

Gottes Segen zum Neuen Jahr!

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1. JANUAR  HOCHFEST DER MUTTER GOTTES

Heute feiern wir das Hochfest der Gottesmutter Maria, den Ok­tavtag des Weihnachtsfestes und den Anfang eines neuen Jah­res. Der nach dem Auftrag des Zweiten Vatikanischen Konzils er­neuerte Gottesdienst der Kirche hat den Beginn des neuen Jahres nach dem Brauch mancher Kirchen des christlichen Ostens zu ei­nem Fest der Gottesmutter Maria gemacht. Sie, die in Betlehem Je­sus geboren hat, ist aber auch das Urbild der Kirche für alle Ge­tauften, denen im Glauben ewiges Leben verheißen ist. Zu Maria aufblicken heißt: Gott stets danken für die Gnade des neuen Anfangs, indem und Frieden mit ihm, unseren Nächsten und unter den Völkern angeboten wird.

2. JANUAR  HEILIGER  BASILIUS  DER  GROSSE

Basilius, um 329 zu Cäsarea in Kappadokien (heute: Zentraltürkei geboren und dort am 1. Januar 37 9 gestorben, stammte aus einer vornehmen christlichen Familie. Er studierte in Cäsarea, Konstantinopel und Athen, wo er Freundschaft mit Gregor von Nazianz schloss. Erst 356 empfing er die Taufe. Nachdem er sein gesamtes Vermögen verschenkte hatte, folgte er seiner Berufung als Mönch. Er arbeitete im Jahr 360 gemeinsam mit Gregor jene Regeln aus, die das östliche Mönchsleben bis heute bestimmen. 364 wurde er Priester, 370 Erzbischof von Cäsarea und Metropolit von Kappadokien. Basilius bekämpfte den Arianismus und war einer der wichtigsten Glaubensverfechter des Konzils von Nicäa. Er verteidigte die Lehre von der Gottheit Christi und des Heiligen Geistes. Bis heute wird er als Vater des ostkirchlichen Mönchslebens angesehen.

2. JANUAR   HEILIGER GREGOR VON NAZIANZ

Gregor wurde 330 auf dem Landgut Arianz bei Nazianz im westlichen Kappadokien geboren als Sohn von Gregor dem Älteren, Bischof von Nazianz. Er studierte in Cäsarea, Alexandria und Athen, wo er Basilius kennen lernte. 361 wurde er Priester, 372 weihte ihn Basilius zum Bischof von Sasima (südöstlich von Nazianz). Nach dem Tod seines Vaters übernahm er dessen Amt, und wurde schließlich 381 Bischof von Konstantinopel. Bald resignierte er jedoch vor den Schwierigkeiten, erkrankte und verlebte in Nazianz seine letzten Jahre in der Einsamkeit bis zu seinem Tod 390. Lag über seinem Leben ein Hauch von Mutlosigkeit, der ihn immer wieder vor der Verantwortung seiner hohen Ämter auf der Flucht sein ließ, so war er doch ein großer Theologe und berühmter Rhetoriker, ein Dichter mit über 400 poetischen Werken, mit denen er unermüdlich für den Glauben der Kirche eintrat.

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4. Januar Elisabeth Anna

Elisabeth Anna Bayley Seton ist die erste Heilige, die in den USA geboren wurde. Sie war die Toch­ter eines bekannten New Yorker Arztes. 1794 heiratete sie im Alter von neunzehn Jahren den reichen Schiffshändler William Magee Seton. Das Paar hatte gemeinsam fünf Kinder. Bei einer Italienreise, die Elisabeth gemeinsam mit ih­rem Mann und ihrer ältesten Tochter unternahm, starb Willi­am, wahrscheinlich am Gelbfie­ber.

In Florenz betrat Elisabeth, von Hause aus Mitglied der anglikani­schen Kirche, zum ersten Mal eine katholische Kirche und war faszi­niert. Sie las die Werke von Franz von Sales und Bernhard von Clairvaux und schob ihre Rück­kehr in die Heimat hinaus, um noch in Italien zum katholischen Glauben überzutreten. Nach ihrer Rückkehr in die USA ergriff sie den Beruf der Lehrerin. Weil sie aber nicht nur ihren eigenen, son­dern allen Kindern eine gute Bil­dung ermöglichen wollte, grün­dete Elisabeth eine katholische Schule in Baltimore. Außerdem ist sie die Gründerin des Ordens der Sisters of Charity, also der „Schwestern der Barmherzigkeit".

Heute ist die „Föderation der Barmherzigen Schwestern von Mutter Seton" ein Zusammenschluss von 13 nordamerikani­schen Frauenorden. Sie alle stehen in der Tradition von Elisabeth An­na Bayley Seton und leben nach den Regeln des heiligen Vinzenz von Paul. Elisabeth starb im Alter von 47 Jahren an Tuberkulös*. Papst Paul VI. sprach sie im Jahre 1975 heilig.

6. JANUAR   ERSCHEINUNG  DES  HERRN

Heute feiern wir das Hochfest der Erscheinung des Herrn. Die römische Kirche übernahm dieses Fest im 4. Jahrhundert von den Kirchen im christlichen Osten, die am 6. Januar das Geburtsfest Christi feiern. Hier kannte man schon vor dem römischen Geburtsfest am 25. Dezember eine Feier der glanzvollen Offenbarung der Wesenswürde Jesu am 6. Januar. Ost- und Westkirche tauschten ihre Feste miteinander aus. Nachdem die Reliquien der Magier, die in Mailand verehrt wurden, 1164 nach Köln kamen und nun im dortigen Dom aufbewahrt werden, verfestigte sich noch eine andere Sichtweise. Das Herrenfest der Erscheinung des Herrn wurde vor dem Hintergrund der Annahme, die Magier aus dem Osten seien Könige gewesen (was biblisch nicht zu begründen ist) zu einem Heiligenfest, nämlich dem Fest der Heiligen Drei Könige umfunktioniert.

Als Dreikönigstag ist der 6. Januar im deutschen Sprachgebiet mit reichem Brauchtum ausgestattet. Die Sternsingerinnen und Sternsinger, die von Haus zu Haus ziehen und für die Mission sammeln, zeichnen mit Kreide die Anfangsbuchstaben der drei erst im Mittelalter entstandenen Namen Caspar, Melchior, Balthasar mit der Jahreszahl auf den Türbalken: 20+C+M+B+08. Die Buchstaben waren ursprünglich die Abkürzung für einen Haussegen: Christus mansionem benedicat (Christus segne das Haus). Heute wird dies wieder in den Vordergrundgestellt, wa auch richtig ist! Die Drei Könige sind auch Patrone der Reisenden; Gasthausnamen wie Mohr, Stern und Krone erinnern daran.

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11 . JANUAR PAULINUS

Paulinus war unter anderem Patriarch von Aquileja und er­warb sich Verdienste bei der Be­kämpfung einer Irrlehre. Der vor 750 in Aquileja Geborene machte sich zunächst einen Namen als Grammatiker und Lehrer. Angetan von seinem Geist und seiner Begabung holte Kaiser Karl der Große ihn um 776 an seinen Hof nach Aachen, um an der Palastschule zu unter­richten. Es entwickeltesten eine Freundschaft zwischen Pau­linus und dem noch berühmte­ren Gelehrten Alkuin. Beide betätigten sich auch als Dichter. Karl der Große ernannte Pau­linus 787 zum Patriarchen von Aquileja. Fortan widmete sich Paulinus der Bekämpfung des Adoptianismus. So verfasste er drei Schriften gegen die Irrlehre, die besagte, Christus sei ein zum Gott erhobener und mit Gottes Kraft versehener Mensch. Auch die Christianisierung der Avaren, einem den Hunnen ver­wandten Volk, lag dem Patriar­chen am Herzen. Er starb 802.

12. JANUAR  TAUFE  DES  HERRN

Heute feiern wir das Fest der Taufe unseres Herrn Jesus Christus. Er stellt sich im Empfang der Johannestaufe in die Reihe der Sünder, aber sein Vater bezeugt ihn, den die Zeitgenossen für den Sohn des Zimmermannes aus Nazareth halten, machtvoll als Sohn Gottes. Er offenbart seine Sendung, die Sünde der Welt auf sich zu nehmen, und lehrt uns, in der Erfüllung des göttlichen Willens den Weg zu gehen, der zum Leben führt. So offenbart die Taufe Jesu in ihrem Bekenntnis zur Menschensünde die Offenbarung unserer Berufung zur Gotteskindschaft in der Kirche.

20. JANUAR  HEILIGER  SEBASTIAN

Zu Beginn der Diokletianischen Verfolgung starb Sebastian 288 den Tod als Blutzeuge für Christus. Die Legende schmückt sein Leben und Sterben reich aus. Schon im 4. Jahrhundert kannte man sein Grab an der Via Appia. S. Sebastiano gehört zu den sieben frühchristlichen Pilgerkirchen Roms. Sebastian wird als Soldat oder als von Pfeilen durchbohrter Märtyrer dargestellt und gilt als Pestpatron.

20. JANUAR  HEILIGER FABIAN

Fabian gehört zu den großen römischen Bischöfen der Verfolgungszeit. Geschätzt und angesehen, war er von 236-250 Bischof und teilte Rom in sieben Seelsorgebezirke. Er starb unter dem Christenverfolger Kaiser Decius im Kerker als Märtyrer. In der Calixtus-Katakombe in Rom wurde 1915 sein Sarkophag aufgefunden.

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21. JANUAR   HEILIGE AGNES

Agnes gehört zu den Märtyrerinnen der Diokletianischen Verfolgung; um 304 gab sie ihr Leben für den Glauben an Christus hin. Das Lamm (lat.: agnus; daher der Name Agnes), mit dem sie dargestellt wird, bedeutet Christus als Gotteslamm und Bräutigam. Am 21. Januar werden in ihrer Grabeskirche zwei Lämmer gesegnet, aus deren Wolle man die Pallien, ein Ehrenzeichen für die Erzbischöfe, anfertigt.

21. JANUAR   HEILIGER MEINRAD

Um das Jahr 800 wurde Meinrad als Sohn eines einfachen Landadeligen geboren. Da er nicht erbberechtigt war, ,,verschenkte" man ihn mit fünf Jahren an das Kloster Reichenau im Bodensee. Meinrad wurde hier Priester und schließlich Mönch, ging dann als Einsiedler in die Berge und lebte am Südufer des Zürichsees. Als ihm hier der Andrang der Menschen zu groß wurde, floh er zum ,,Finsteren Walde", wo er sich eine neue Zelle baute. Auch dorthin kamen viele Ratsuchende. Die Äbtissin Hildegard in Freimünster ließ ihm eine Kapelle bauen und schenkte ihm ein Marienbild, die später sog. Schwarze Madonna von Einsiedeln. Am 21. Januar 86 1 wurde er von zwei Landstreichern erschlagen. Das Kloster Maria Einsiedeln in der Schweiz wurde im 10. Jahrhundert rund um seine Zelle errichtet.

25. JANUAR  BEKEHRUNG DES APOSTELS PAULUS

Paulus wurde in Tarsus in Zilizien, wahrscheinlich um 10 n. Ch.  geboren und übernahm von seinem Vater die streng pharisäische Familientradition. Für ihn selbst, den Pharisäersohn, war es ein unbegreifliches Geheimnis, dass gerade er zum Lehrer der Heidenvölker (1 Tim 2,7) berufen wurde, denn bis zu seiner Berufung war er ein erbitterter Feind der Christen, die einen gekreuzigten Messias verehrten. Sein Hass schlug in bedingungslose Liebe zu Christus um. Die Bekehrung des hl. Paulus vor den Toren Damaskus ist sicher das wichtigste Ereignis in der Geschichte der apostolischen Urkirche. Ein Fest der Bekehrung des Apostels Paulus ist seit dem 8. Jahrhundert in Gallien bezeugt.

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28. JANUAR  HEILIGER THOMAS VON AQUIN

Thomas wurde um 1225 auf dem väterlichen gräflichen Schloss von Roccasecca bei Montecassino geboren. Mit vierzehn Jahren studierte er in Neapel aristotelische Philosophie. Gegen den Willen seiner Familie trat er nach längerer Odyssee in den Dominikanerorden ein. Von 1248-l252 in Köln Schüler des  Albertus Magnus, ging er anschließend nach Paris und wurde dort Professor für Theologie. Im Jahr 1260 nach Italien zurückbeordert, war er Hauptprediger seines Ordens. Eine Zeit lang lehrte er wieder in Paris, blieb aber von 1272 bis zu seinem Tod an 7. März 12 74 in Neapel. Thomas war der größte Aristoteleskenner und -interpret des Mittelalters und gilt als der bedeutendste Vertreter der scholastischen Philosophie und Theologie. In seinen wichtigsten Werken: „Die Theologische Summe und die Summe gegen die Heiden“ kommt dies zum Ausdruck. Thomas ist Patron der Dominikaner, der katholischen Hochschulen, der Theologen, der studierenden Jugend und des Buchhandels.

31. JANUAR  HEILIGER JOHANNES BOSCO

Johannes Bosco wurde am 16. August 18 15 bei Turin als Sohn armer Bauersleute geboren. 1841 empfing er die Priesterweihe und nahm sich der verwahrlosten Jugend an. Unter größten Widerständen von Seiten der Bevölkerung und der Behörden erwuchs aus der Betreuung der Jugendlichen 1846 sein Oratorium vom hl. Franz von Sales. Er richtete verschiedene Schulen und Lehrwerkstätten ein. 1861 gründete er die Kongregation der Salesianer Don Boscos, die zunächst für seine Schützlinge in Turin bestimmt war, sich aber bald ausbreitete. 1874 rief er zusammen mit Maria Domenica Mazzarello die Genossenschaft der Mariahilfsschwestern zur Mädchenerziehung ins Leben. Am 31. Januar 18 88 starb Don Bosco in Turin. Seine Erziehungsgrundsätze waren bahnbrechend, sein Wesen äußerst gewinnend und optimistisch.

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