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Der Monat Februar |
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Gebetsanliegen des Papstes und
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Gebetsanliegen des Papstes
FEBRUAR
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Monatsspruch:Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Röm 8,21 (L) |
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2. FEBRUAR DARSTELLUNG DES HERRNDas heutige Fest geht auf zwei geschichtliche Ursprünge zurück, einem älteren in Jerusalem und einem jüngeren in Rom. Nach den Aussagen der Pilgerin Egeria wurde der 40. Tag nach dem Fest der Erscheinung des Herrn mit einer festlichen Prozession und einer Eucharistiefeier begangen. Um die Mitte des 5. Jahrhunderts wurde dieser Tag in Jerusalem als Fest der Begegnung gefeiert. In Rom ist ein solches Fest ab der Mitte des 7. Jahrhunderts bezeugt.Zur Verdrängung einer alten heidnischen Sühneprozession erwähnen spätere Zeugnisse eine Lichterprozession. Noch vor der Jahrtausendwende entstand der Brauch der Kerzensegnung. Lichterweihe und -prozession führten zu der deutschen Bezeichnung Maria Lichtmess, die mit dem ursprünglichen Festthema wenig gemein hat. Man hat daher diesen Namen in Fest der Darstellung des Herrn umgeändert, um klar anzuzeigen, dass es sich hier um ein Herrenfest handelt.| zurück |3. FEBRUAR HEILIGER BLASIUSIn der Weltkirche ist der hl. Blasius überall bekannt und verehrt.Blasius war Bischof von Sebaste in Armenien und starb um 316 als Märtyrer, wahrscheinlich unter der Christenverfolgung des Kaisers Licinius. Er gehört zu den Vierzehn Nothelfern. Über sein Leben berichten nur Legenden. Eine dieser Legenden erzählt, wie er im Gefängnis einen Jungen heilte, der durch das Verschlucken einer Fischgräte beinahe erstickt wäre. Im Orient gilt Blasius seit dem 6. Jahrhundert als Patron gegen Halsleiden, im Abendland spätestens seit dem 9. Jahrhundert. Noch heute wird der Blasiussegen mit zwei geweihten, vor den Hals gehaltenen Kerzen gespendet. Dieser Brauch entstand aber erst im 16. Jahrhundert.3. FEBRUAR HEILIGER ANSGAR
Der um 801 geborene Ansgar war Benediktiner und zunächst Lehrer in der Abtei Corbie (Frankreich) und deren Neugründung Corvey an der Weser. Seine eigentliche Lebensaufgabe eröffnete sich, als er den Dänenfürst Harald in seine Heimat begleitete, nachdem dieser sich 826 in Mainz taufen ließ. Ansgar missionierte bei den Dänen und Schweden, musste jedoch immer wieder herbe Rückschläge hinnehmen. Mühsam errungen und stets gefährdet waren seine Erfolge. Nachdem er 831 in seinem neuen Missionsstützpunkt Hamburg Bischof geworden war, musste er erleben, wie 14 Jahre später dänische Wikinger die Hammaburg eroberten und Kirche, Kloster und Siedlung vernichteten. Die Not der ihm Anvertrauten ließ Ansgar zum Bischof der Armen, Kranken und Versklavten werden. Dieser ist wohl der schönste Titel für den Apostel des Nordens, der 865 mit 64 Jahren in Bremen, wohin er 845 seinen Bischofssitz verlegte, starb.| zurück |4. FEBRUAR RABANUS MAURUSDie erste Enzyklika von Papst Benedikt XVI. stellt die „Caritas", die tätige Nächstenliebe der Kirche, in den Vordergrund. Der heilige Rabanus Maurus hat, als er von 847 bis 856 Erzbischof von Mainz war, diesen Grunddienst der Kirche sehr ernst genommen: In Zeiten einer Hungersnot wurden in seinem Haus jeden Tag etwa 300 Menschen mit Nahrung versorgt. Gleichzeitig war Rabanus - manchmal wird sein Name auch Hrabanus oder Rhabanus geschrieben - ein bedeutender Gelehrter. Er trägt den Ehrentitel „Primus Praeceptor Germaniae", Erster Lehrer Germaniens, und hat zahlreiche theologische, aber auch naturkundliche Bücher verfasst.Um 780 wurde er in Mainz als Sohn einer Familie aus dem fränkischen Adel geboren. Rabanus wurde auf der damals angesehenen Klosterschule von Fulda unterrichtet und trat dort dem Benediktinerorden bei. Zu weiteren Studien ging er später nach Frankreich, zum Abt Alkuin von Tours. Dieser gab dem jungen Rabanus -was soviel wie „Rabe" heißt - den Beinamen „Maurus", zur Erinnerung an den Lieblingsschüler des heiligen Benedikt.Zurückgekehrt aus Frankreich lehrte Rabanus Maurus an der Fuldaer Klosterschule und wurde schließlich ihr Leiter und Abt des Klosters. Zu seiner Zeit erlebte die Schule einen wahren „Boom" und entwickelte sich zur besten in ganz Deutschland. Im Jahre 847 wurde Rabanus Maurus Bischof von Mainz und blieb es bis zu seinem Tod. Er starb am 4. Februar vor 1150 Jahren.5. FEBRUAR HEILIGE AGATHADie hl. Agatha war eine junge Sizilianerin aus Catania, die im 3. Jahrhundert, wahrscheinlich unter Kaiser Decius, den Märtyrertod starb. Um ihr vermutlich grausames Martyrium rankten sich im Lauf der Zeit zahlreiche Legenden, und sie wurde bald in vielen Gegenden verehrt. Eine Legende berichtet, dass bei einem Ausbruch des Ätna die Bevölkerung den Schleier Agathas, der ihr Grab bedeckte, geholt habe; der Lavastrom sei daraufhin am Rand der Stadt zum Stillstand gekommen.6. FEBRUAR HEILIGER PAUL MIKI UND GEFÄHRTENPaul Miki, japanischer Jesuit, und seine Gefährten, zwei weitere japanische Jesuiten, sechs spanische Franziskaner und 17 Franziskaner-Terziaren wurden am 6. Februar 1597 in Nagasaki (Japan) gekreuzigt und verbrannt. Das Martyrium dieser Männer muss unerträglich hart gewesen sein. Trotzdem predigte Paul Miki noch von seinem Kreuz herab zu den Umstehenden und dankte Gott dafür, einen ähnlichen Tod wie sein Herr Jesus sterben zu dürfen. Geschichtlicher Hintergrund ist, dass die 1549 vom hl. Franz Xaver begonnene Gemeindemission 1580 schon 160.000 Gläubige zählte und ab 1587 furchtbaren Verfolgungen ausgesetzt war. Erst im 19. Jahrhundert war Japan wieder für die Missionsarbeit zugänglich. 1862 wurden Paul Miki und seine Gefährten heiliggesprochen.| zurück |11. FEBRUAR UNSERE LIEBE FRAU VON LOURDESGeboren am 17. Februar 1844 in Lourdes, wuchs Bernadette Soubirous in größter Armseligkeit auf. Wenige Tage vor ihrem 14. Geburtstag - am 11. Februar 1858 - erschien ihr in einer Felsenhöhlung im Wald insgesamt 17mal eine Frauengestalt, die sich später als die Unbefleckte Empfängnis zu erkennen gab. Die entscheidende Erscheinung fand am 25. Februar 1858 statt: An diesem Tag sagte die ,,Dame" zu Bernadette: ,,Geh an die Quelle und trinke daraus und wasche dich darin." Da das Mädchen zunächst keine Wasserstelle sah, kratzte sie in der Grotte Massabielle Erde weg; plötzlich kam klares Wasser zum Vorschein. Als sich ein erblindeter Mann mit diesem Wasser die Augen wusch und daraufhin wieder sehen konnte, wurde Lourdes berühmt. Bernadette wurde jedoch als Hysterikerin und Angeberin diffamiert. Um dem Pilgerrummel zu entgehen, trat sie 1866 in Nevers in Burgund in das Kloster der Kranken- und Schulschwestern ein. 35jährig starb sie am 16. April 1879. Plus XI. sprach Bernadette am 8. Dezember 1933 heilig.14. FEBRUAR CYRILL und METHODIUSDie Brüder Cyrill und Methodius stammten aus einer vornehmen Familie in Thessaloniki. Ihr besonderes Verdienst ist es, sich für die Missionierung der slawischen Völker eingesetzt zu haben, vor allem in Mähren und Ungarn. Sie übersetzten die Bibel und liturgische Texte ins Slawische. Dafür schufen sie auch eine neue Schrift und ein eigenes Alphabet (Glagoliza). Bei den westlichen Bischöfen stieß diese Angleichung der Liturgie an die slawische Sprache auf heftigen Widerstand, doch Papst Hadrian II. billigte im Jahr 867 das Glagolitische. Cyrill starb am 14. Februar 869 in Rom, Methodius am 6. April 885. Papst Johannes Paul II. erklärte sie zu Schutzpatronen Europas.| zurück |22. FEBRUAR KATHEDRA PETRIDas Fest der Kathedra Petri wurde in Rom im 4. Jahrhundert eingeführt, wahrscheinlich um ein heidnisches Totengedächtnis zu verdrängen. Es handelte sich um eine achttägige Feier mit Totenmahl, die vom 14. - 21.. Februar dauerte: Für den Verstorbenen wurden ein leerer Stuhl (cathedra) und Speisen bereitgestellt. Der 22. Februar war dann das Fest der Lebenden und diente ausgelassener Lustbarkeit. In christlicher Umdeutung wurde aus dem Stuhl für den Toten der Stuhl Petri (Lehrstuhl, Amtssitz, Hirtenamt).24. FEBRUAR MATTHIASDurch das Los wurde Matthias dazu bestimmt, die Stellung des Judas Iskariot als Apostel einzunehmen (vgl. Apg 1, ~S 26). Aus seinem Leben ist wenig bekannt. Der Überlieferung nach predigte er zuerst mit großem Erfolg in Judäa, dann in Äthiopien. Im Jahr 63 wurde er von Heiden halbtot geschlagen und schließlich mit einem Beil getötet.Seine Gebeine wurden im Auftrag der Kaiserin Helena durch Bischof Agritius nach Trier gebracht, wo sie in der Basilika der Benediktiner-Abtei St. Matthias bis heute verehrt werden. Diese Kirche birgt das einzige Apostelgrab in Deutschland. Es war und ist Ziel vieler Wallfahrten. Matthias ist Patron des Bistums Trier.
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