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Der Monat Februar

Gebetsanliegen des Papstes und
Monatsspruch für diesen Monat ==>

1.2.

Hl. Brigida

2.2.

Darstellung des Herrn (F)

Text dazu

3.2.

Hl. Blasius (g); hl. Ansgar (g)

Texte dazu

4.2.

Hl. Rabanus Maurus (g)

Text dazu

5.2.

Hl. Agatha (G)

Text dazu

6.2.

Hl. Paul Miki und Gefährten (G)

Text dazu

7.2.

Herz-Jesu-Freitag

8.2.

Hl. Hieronymus Ämiliani (g)

9.2.

Hl. Appolonia

10.2.

Hl. Scholastika (G)

11.2.

Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes (g)

Text dazu

12.2.

Hl. Benedikt von Aniane

13.2.

Hl. Adolf

14.2.

Hl. CYRTLL UND HL. METHODIUS (F)

Text dazu

15.2.

Rosenmontag
Hl. Sigfrid

16.2.

Hl. Adalbert

17.2.

Aschermittwoch
Hl. Sieben Gründer des Servitenordens (g)

18.2.

Hl. Simon

19.2 

Hl. Irmgard

20.2.

Hl. Eucherius

21.2.

Hl. Petrus Damiani (g)

22.2.

KATHEDRA PETRI (F)

Text dazu

23.2.

Hl. Otto von Cappenberg

24.2.

HL. MATTHIAS (F)

Text dazu

25.2.

Hl. Walburga (g)

26.2

Hl. Mechthild

27.2.

Hl. Markward

28.2

Hl. Roman und Lupizin

29.2.

Gebetsanliegen des Papstes

FEBRUAR

Allgemeine Gebetsmeinung
Dass alle Völker Zugang zu Trinkwasser und den notwendigen Ressourcen für den täglichen Lebensunterhalt haben.
Missionsgebetsmeinung
Dass der Herr mit seinem Beistand die Tätigkeit der Mitarbeiter im Gesundheitswesen in den armen Regionen bei der Pflege von Kranken und Armen begleitet.

Monatsspruch:

Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Röm 8,21 (L)

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Tage:

2. FEBRUAR  DARSTELLUNG DES HERRN

Das heutige Fest geht auf zwei geschichtliche Ursprünge zurück, einem älteren in Jerusalem und einem jüngeren in Rom. Nach den Aussagen der Pilgerin Egeria wurde der 40. Tag nach dem Fest der Erscheinung des Herrn mit einer festlichen Prozession und ei­ner Eucharistiefeier begangen. Um die Mitte des 5. Jahrhunderts wurde dieser Tag in Jerusalem als Fest der Begegnung gefeiert. In Rom ist ein solches Fest ab der Mitte des 7. Jahrhunderts bezeugt.

Zur Verdrängung einer alten heidnischen Sühneprozession er­wähnen spätere Zeugnisse eine Lichterprozession. Noch vor der Jahrtausendwende entstand der Brauch der Kerzensegnung. Lich­terweihe und -prozession führten zu der deutschen Bezeichnung Maria Lichtmess, die mit dem ursprünglichen Festthema wenig ge­mein hat. Man hat daher diesen Namen in Fest der Darstellung des Herrn umgeändert, um klar anzuzeigen, dass es sich hier um ein Herrenfest handelt.

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3. FEBRUAR    HEILIGER BLASIUS        

In der Weltkirche ist der hl. Blasius überall bekannt und verehrt.

Blasius war Bischof von Sebaste in Armenien und starb um 316 als Märtyrer, wahrscheinlich unter der Christenverfolgung des Kai­sers Licinius. Er gehört zu den Vierzehn Nothelfern. Über sein Le­ben berichten nur Legenden. Eine dieser Legenden erzählt, wie er im Gefängnis einen Jungen heilte, der durch das Verschlucken ei­ner Fischgräte beinahe erstickt wäre. Im Orient gilt Blasius seit dem 6. Jahrhundert als Patron gegen Halsleiden, im Abendland spätestens seit dem 9. Jahrhundert. Noch heute wird der Blasius­segen mit zwei geweihten, vor den Hals gehaltenen Kerzen gespendet. Dieser Brauch entstand aber erst im 16. Jahrhundert.

3. FEBRUAR   HEILIGER ANSGAR

Der um 801 geborene Ansgar war Benediktiner und zunächst Lehrer in der Abtei Corbie (Frankreich) und deren Neugrün­dung Corvey an der Weser. Seine eigentliche Lebensaufgabe eröff­nete sich, als er den Dänenfürst Harald in seine Heimat begleitete, nachdem dieser sich 826 in Mainz taufen ließ. Ansgar missionierte bei den Dänen und Schweden, musste jedoch immer wieder herbe Rückschläge hinnehmen. Mühsam errungen und stets gefährdet waren seine Erfolge. Nachdem er 831 in seinem neuen Missions­stützpunkt Hamburg Bischof geworden war, musste er erleben, wie 14 Jahre später dänische Wikinger die Hammaburg eroberten und Kirche, Kloster und Siedlung vernichteten. Die Not der ihm An­vertrauten ließ Ansgar zum Bischof der Armen, Kranken und Ver­sklavten werden. Dieser ist wohl der schönste Titel für den Apostel des Nordens, der 865 mit 64 Jahren in Bremen, wohin er 845 sei­nen Bischofssitz verlegte, starb.

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4.  FEBRUAR    RABANUS MAURUS

Die erste Enzyklika von Papst Benedikt XVI. stellt die „Caritas", die tätige Nächstenliebe der Kir­che, in den Vordergrund. Der hei­lige Rabanus Maurus hat, als er von 847 bis 856 Erzbischof von Mainz war, diesen Grunddienst der Kirche sehr ernst genommen: In Zeiten einer Hungersnot wur­den in seinem Haus jeden Tag et­wa 300 Menschen mit Nahrung versorgt. Gleichzeitig war Raba­nus - manchmal wird sein Name auch Hrabanus oder Rhabanus geschrieben - ein bedeutender Gelehrter. Er trägt den Ehrentitel „Primus Praeceptor Germaniae", Erster Lehrer Germaniens, und hat zahlreiche theologische, aber auch naturkundliche Bücher verfasst.

Um 780 wurde er in Mainz als Sohn einer Familie aus dem frän­kischen Adel geboren. Rabanus wurde auf der damals angesehe­nen Klosterschule von Fulda un­terrichtet und trat dort dem Bene­diktinerorden bei. Zu weiteren Studien ging er später nach Frank­reich, zum Abt Alkuin von Tours. Dieser gab dem jungen Rabanus -was soviel wie „Rabe" heißt - den Beinamen „Maurus", zur Erinne­rung an den Lieblingsschüler des heiligen Benedikt.

Zurückgekehrt aus Frankreich lehrte Rabanus Maurus an der Fuldaer Klosterschule und wurde schließlich ihr Leiter und Abt des Klosters. Zu seiner Zeit erlebte die Schule einen wahren „Boom" und entwickelte sich zur besten in ganz Deutschland. Im Jahre 847 wurde Rabanus Maurus Bischof von Mainz und blieb es bis zu seinem Tod. Er starb am 4. Februar vor 1150 Jahren.

5. FEBRUAR  HEILIGE AGATHA

Die hl. Agatha war eine junge Sizilianerin aus Catania, die im 3. Jahrhundert, wahrscheinlich unter Kaiser Decius, den Mär­tyrertod starb. Um ihr vermutlich grausames Martyrium rankten sich im Lauf der Zeit zahlreiche Legenden, und sie wurde bald in vielen Gegenden verehrt. Eine Legende berichtet, dass bei einem Ausbruch des Ätna die Bevölkerung den Schleier Agathas, der ihr Grab bedeckte, geholt habe; der Lavastrom sei daraufhin am Rand der Stadt zum Stillstand gekommen.

6. FEBRUAR   HEILIGER PAUL MIKI UND GEFÄHRTEN

Paul Miki, japanischer Jesuit, und seine Gefährten, zwei weitere japanische Jesuiten, sechs spanische Franziskaner und 17 Fran­ziskaner-Terziaren wurden am 6. Februar 1597 in Nagasaki (Japan) gekreuzigt und verbrannt. Das Martyrium dieser Männer muss unerträglich hart gewesen sein. Trotzdem predigte Paul Miki noch von seinem Kreuz herab zu den Umstehenden und dankte Gott dafür, einen ähnlichen Tod wie sein Herr Jesus sterben zu dür­fen. Geschichtlicher Hintergrund ist, dass die 1549 vom hl. Franz Xaver begonnene Gemeindemission 1580 schon 160.000 Gläubige zählte und ab 1587 furchtbaren Verfolgungen ausgesetzt war. Erst im 19. Jahrhundert war Japan wieder für die Missionsarbeit zu­gänglich. 1862 wurden Paul Miki und seine Gefährten heiligge­sprochen.

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11. FEBRUAR  UNSERE LIEBE FRAU VON LOURDES

Geboren am 17. Februar 1844 in Lourdes, wuchs Bernadette Soubirous in größter Armseligkeit auf. Wenige Tage vor ihrem 14. Geburtstag - am 11. Februar 1858 - erschien ihr in einer Fel­senhöhlung im Wald insgesamt 17mal eine Frauengestalt, die sich später als die Unbefleckte Empfängnis zu erkennen gab. Die ent­scheidende Erscheinung fand am 25. Februar 1858 statt: An die­sem Tag sagte die ,,Dame" zu Bernadette: ,,Geh an die Quelle und trinke daraus und wasche dich darin." Da das Mädchen zunächst keine Wasserstelle sah, kratzte sie in der Grotte Massabielle Erde weg; plötzlich kam klares Wasser zum Vorschein. Als sich ein er­blindeter Mann mit diesem Wasser die Augen wusch und darauf­hin wieder sehen konnte, wurde Lourdes berühmt. Bernadette wurde jedoch als Hysterikerin und Angeberin diffamiert. Um dem Pilgerrummel zu entgehen, trat sie 1866 in Nevers in Burgund in das Kloster der Kranken- und Schulschwestern ein. 35jährig starb sie am 16. April 1879. Plus XI. sprach Bernadette am 8. Dezember 1933 heilig.

14. FEBRUAR  CYRILL und METHODIUS

Die Brüder Cyrill und Methodius stammten aus einer vorneh­men Familie in Thessaloniki. Ihr besonderes Verdienst ist es, sich für die Missionierung der slawischen Völker eingesetzt zu ha­ben, vor allem in Mähren und Ungarn. Sie übersetzten die Bibel und liturgische Texte ins Slawische. Dafür schufen sie auch eine neue Schrift und ein eigenes Alphabet (Glagoliza). Bei den west­lichen Bischöfen stieß diese Angleichung der Liturgie an die slawi­sche Sprache auf heftigen Widerstand, doch Papst Hadrian II. bil­ligte im Jahr 867 das Glagolitische. Cyrill starb am 14. Februar 869 in Rom, Methodius am 6. April 885. Papst Johannes Paul II. erklärte sie zu Schutzpatronen Europas.

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22. FEBRUAR  KATHEDRA PETRI

Das Fest der Kathedra Petri wurde in Rom im 4. Jahrhundert eingeführt, wahrscheinlich um ein heidnisches Totengedächt­nis zu verdrängen. Es handelte sich um eine achttägige Feier mit Totenmahl, die vom 14. - 21.. Februar dauerte: Für den Verstorbe­nen wurden ein leerer Stuhl (cathedra) und Speisen bereitgestellt. Der 22. Februar war dann das Fest der Lebenden und diente ausgelassener Lustbarkeit. In christlicher Umdeutung wurde aus dem Stuhl für den Toten der Stuhl Petri (Lehrstuhl, Amtssitz, Hirten­amt).

24. FEBRUAR  MATTHIAS

Durch das Los wurde Matthias dazu bestimmt, die Stellung des Judas Iskariot als Apostel einzunehmen (vgl. Apg 1, ~S 26). Aus seinem Leben ist wenig bekannt. Der Überlieferung nach pre­digte er zuerst mit großem Erfolg in Judäa, dann in Äthiopien. Im Jahr 63 wurde er von Heiden halbtot geschlagen und schließlich mit einem Beil getötet.

Seine Gebeine wurden im Auftrag der Kaiserin Helena durch Bischof Agritius nach Trier gebracht, wo sie in der Basilika der Be­nediktiner-Abtei St. Matthias bis heute verehrt werden. Diese Kir­che birgt das einzige Apostelgrab in Deutschland. Es war und ist Ziel vieler Wallfahrten. Matthias ist Patron des Bistums Trier.