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Der Monat April

Gebetsanliegen des Papstes und
Monatsspruch für diesen Monat ==>

1.4. 

Gründonnerstag

Hl. Hugo

2.4.

Karfreitag

Hl. Franz von Páola (g)

.

Text dazu

3.4.

Karsamstag

Hl. Isidor (g)  

4.4.

Ostersonntag

Hl. Idsidor

.

Text dazu

5.4.

Ostermontag

Hl. Vinzenz Ferrer (g)

.

Text dazu

6.4.

Hl. Wilhelm

7.4.

Hl. Johannes Baptist de la Salle (G)

Text dazu

8.4.

Hl. Walter

9.4.

Hl. Waltrud

10.4.

Hl. Hulda

11.4.

Weißer Sonntag

Hl. Stanislaus (G)

12.4.

Hl. Zeno

13.4.

Hl. Martin I.

14.4.

Hl. Lidwina

15.4.

Hl. Damian de Veuster

16.4.

Hl. Benedikt Soubirous

17.4.

Hl. Rudolf

18.4.

Hl. Wiggo

19.4.

Hl. Leo IX   | Werner

20.4.

Hl. Wilhelm

21.4.

Hl. Konrad von Parzham

22.4.

Hl. Wolfhelm

23.4.

Hl. Georg    | Adalbert

Texte dazu

24.4.

Hl. Wilfrid    | Egbert | Fidelis von Sigmaringen

Text dazu

25.4.

Markus, Evangelist

Text dazu

26.4.

Hl. Trudbert

27.4.

Hl. Petrus Kanisius   | Zita

Text dazu

28.4.

HL. Peter Chanel (g)

Text dazu

29.4.

Hl. KATHARINA VON SIENA  (F)

Text dazu

30.4.

Hl. Pius V. (g)

Text dazu

Gebetsanliegen des Papstes

APRIL

Allgemeine Gebetsmeinung
Dass viele junge Menschen dem Ruf des Herrn zum Priester- und Ordensleben folgen.
Missionsgebetsmeinung
Dass der auferstandenen Christus Zeichen der sicheren Hoffnung für Männer und Frauen in Afrika ist.

Monatspruch:

Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt!         Mt 26,41 (L)

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Tage:

 2. APRIL  HEILIGER FRANZ VON PÄOLA

Im Jahre 1416 in Páola in Kalabrien geboren, trat Franz zunächst in den Franziskanerorden ein und führte schließlich ein Leben als Eremit in strenger Askese. Es entstand um ihn eine Gemeinschaft von Eremiten, aus der der Orden der Minimen  erwuchs, auch Paulaner genannt. Franz, inzwischen als Wundertäter bekannt, wurde von Papst Sixtus TV., dem einstigen Minoritengeneral, an den französischen Hof gesandt, um den schwerkranken König Ludwig XI. beizustehen und ihn auf ein christliches Sterben vorzubereiten. Der neue König, Karl VIII., wollte auf seine Dienste nicht verzichten und gewann ihn als treuen Ratgeber für die nächsten 25 Jahre. Franz starb am Karfreitag im Jahre 1502 (2. April) in Tours.

4. APRIL  HEILIGER ISIDOR

Aus vornehmer Familie um 560 im westgotischen Spanien geboren, wurde Isidor um 600 Erzbischof von Sevilla als Nachfolger seines Bruders Leander. Unter seiner Leitung fanden die wichtigen Konzilien von Sevilla (619 und von Toledo (633) statt. Der Kirchenlehrer gehört neben Boethius und Kassiodor zu den großen ,,Schulmeistern" des Mittelalters. In Enzyklopädien und Kompendien schrieb er sein umfangreiches Werk nieder. Sie dienten einer weitblickenden pastoralen Arbeit. 636 starb Isidor in Sevilla. Er gilt als letzter abendländischer Kirchenvater und ist einer der Nationalheiligen Spaniens.

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 5. APRIL  HEILIGER VINZENZ FERRER

Um 1350 in Valencia geboren, wurde Vinzenz Ferrer Dominikaner und theologischer Lehrer. Im großen Schisma stellte er auf die Seite der Päpste von Avignon. Ab 1400 zog Vinzenz als beachteter Bußprediger durch ganz Frankreich, die Lombardei und die französischsprachige Schweiz. Aufgrund seiner Behauptung, dass das Weltende bevorstehe oder dass Judas sich bekehrt habe, wurde er als Irrlehrer hart angegriffen. Immer wieder aber suchte er nach dem ihm richtig erscheinenden Weg und war auch nicht zu stolz, Fehler einzugestehen. Als beim Konstanzer Konzil Kardinäle den neuen Papst Martin V. gewählt hatten und die drei anderen Päpste, die es damals gab, für abgesetzt erklärten, rückte er vom Papst in Avignon ab, um der Einheit nicht im Wege stehen. Er starb 1419 in Vannes (Bretagne) und wurde dort begraben. 1458 wurde er heiliggesprochen.

7. APRIL  HEILIGER JOHANN BAPTIST DE LA SALLE

Johannes Baptist de la Salle, der große Priester und Pädagoge des 17. Jahrhunderts in Frankreich, veränderte das gesamte Unterrichtswesen in seiner Heimat und führte verbesserte Lehrmethoden ein. 1651 in Reims geboren, wurde er 1678 Kanoniker seiner Heimatstadt. Ein Jahr später gründete er eine Freischule für die Heranwachsenden aus den unteren Bevölkerungsschichten und kümmerte sich seither um die Jugendlichen und die Ausbildung der Lehrer. Er gab sein Amt als Domherr auf und verteilte sein Erbe unter die Armen. Johannes gründete die Genossenschaft der Schulbrüder die sich gewaltigen Widerständen gegenüber zu behaupten hatte. Beim Tod de la Salle's am Karfreitag im Jahre 1719 in Rouen gab es 22 Niederlassungen mit 200 Brüdern.

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23. APRIL  HEILIGER GEORG

Schon im 4. Jahrhundert wurde dem Märtyrer Georg eine Basi­lika in Lydda-Diospolis, bekannt aus der Apostelgeschichte, ge­weiht. Er wird im Morgen- und Abendland gleichermaßen verehrt. Die Merowinger sahen ihn als Stammvater ihres Königshauses an. Rußland, England, die mittelalterlichen Ritter und die modernen Pfadfinder, das Bistum Limburg und viele andere wählten ihn zu ihrem Patron. Das orthodoxe ökumenische Patriarchat von Kon­stantinopel hat seinen Sitz bei der Georgskirche.

Georg ist der ritterliche, soldatische Mensch, der dienstbewusst gegen das Böse kämpft, getreu bis in den Tod. Das ist auch immer wieder das Motiv der vielfältig und reichausgestatteten Legende, besonders im Drachenmotiv.

23. APRIL  HEILIGER  ADALBERT

Adalbert, der mit Taufname Vojtach hieß, erhielt bei seiner Fir­mung den Namen seines Firmspenders, des Erzbischofs Adal­bert von Magdeburg. Nach seiner Ausbildung in Magdeburg wur­de er im Alter von erst 27 Jahren zum zweiten Bischof von Prag ernannt. Als er über viele Jahre große Schwierigkeiten mit der heidnischen Bevölkerung hatte, legte er 989 sein Bischofsamt nie­der und wurde in Rom Benediktiner. 992 kehrte er jedoch wieder als Bischof nach Prag zurück; doch bereits 994 musste er nach schweren Auseinandersetzungen Prag erneut verlassen und ging wieder nach Rom. Als 996 seine Familie ermordet wurde, kam Adalbert zurück und missionierte im Winter 996/97 an der Weich­selmündung. Hier erlitt er am 23. April 997 durch heidnische Preu­ßen den Martertod. Zunächst in Gnesen bestattet, wurden seine Gebeine 1039

24. APRIL  HEILIGER FIDELIS VON SIGMARINGEN

Als Sohn des Bürgermeisters von Sigmaringen 1578 geboren, stu­dierte Markus Roy zunächst Philosophie und Rechte. Im Elsaß wurde er Gerichtsrat. Bald nannte man ihn wegen seiner Hilfsbe­reitschaft und unentgeltlichen Rechtsunterstützung Advokat der Armen. 1612 wurde er Priester und trat in Freiburg i. B. in den Ka­puzinerorden ein. Als Prediger erwarb sich P. Fidelis einen großen Ruf. Württemberg, Vorarlberg und die Schweiz waren seine Wir­kungsstätten. Wegen seiner gegenreformatorischen Wirksamkeit erschlugen ihn am 24. April 1622 in Seewis (Prättigau) calvinistische Bauern. 1746 wurde er heiliggesprochen. Seine Gebeine be­finden sich in Chur in der Kathedrale, sein Haupt in der Kapuzi­nerkirche in Feldkirch.

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25. APRIL  HEILIGER  MARKUS

Markus ist der Beiname des Evangelisten, eigentlich heißt er Jo­hannes. Im Haus seiner Mutter Maria versammelte sich die Urgemeinde. Der Überlieferung nach war er es, der das erste Evange­lium verfasste. Um 44 begleitete er Paulus und Barnabas nach Antiochien, von dort weiter nach Kleinasien, wo er sich von ihnen trennte und allein nach Jerusalem zurückkehrte. Auf seine zweite Missionsreise wollte Paulus Markus nicht mehr mitnehmen; dieser ging dann mit Barnabas nach Zypern, wo sie das Evangelium ver­kündigten (Apg 15,37ff.). Später versöhnte er sich wieder mit Pau­lus und wurde beauftragt, den Brief des Paulus an die Kolosser zu überbringen (Kol 4,10). Schließlich ging Markus nach Rom, wo ihn ein herzliches Verhältnis mit Petrus verband. Er soll dessen Dolmetscher gewesen sein; die Predigt des Petrus hat er wahr­scheinlich in seinem Evangelium verarbeitet.

Nach dem Tod des Petrus 65 ging der Evangelist dann nach Ägypten und soll hier die Kirche von Alexandrien gegründet haben und als deren erster Bischof 66/67 gestorben sein.

Im Jahre 828 - so die Legende - hätten zwei venezianische Kaufleute seine Gebeine in Alexandrien gefunden und nach Vene­dig gebracht. Daraufhin wurde hier 832 eine Kirche, die Vorgän­gerin des Markusdomes, erbaut.

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 27. APRIL  HEILIGER PETRUS KANISIUS

Petrus Kanisius wurde am 8. Mai 1521 in Nijmwegen geboren, am gleichen Tag, an dem über Luther in Worms die Reichsacht ver­hängt wurde. Er war der erste Deutsche, der dem neu gegründeten Jesuitenorden beitrat (1543) und der achte Jesuit überhaupt. Zum ersten deutschen Ordensprovinzial bestellt, kam ihm für den Auf­bau des Ordens mit seinen Kollegien in Deutschland sein großes organisatorisches Talent sehr zustatten.

Kanisius war päpstlicher Theologe auf dem Konzil von Trient, Universitätsrektor und Theologieprofessor in Ingolstadt, Dompre­diger in Wien; wir finden ihn in Augsburg, Prag, München und Innsbruck. Petrus setzte sich mit seinem ganzen Leben für den Er­halt und die Erneuerung des katholischen Glaubens ein, gegründet auf eine Frömmigkeit, die von der Devotio moderna seiner nieder­rheinischen Heimat und damit von einem christlichen Huma­nismus und einer umfassenden Kenntnis der Heiligen Schrift und der Kirchenväter geprägt war. Ein ganz hervorragender Wesenszug seiner Persönlichkeit wird in seinen Predigten deutlich: Er be­nutzte nie Ausdrücke wie Irrlehrer, Protestanten oder Lutheraner, sondern achtungsvoll sprach er von den neuen Lehren und den neuen Lehrern. Die weiteste Wirkung hatte Kanisius' schriftstelle­risches Werk, vor allem sein Katechismus, der als Gegenstück zu Luthers Katechismus gedacht war und allein bis zu seinem Tod 200 Auflagen erlebte.

Am 21. Dezember 1597 starb er in Fribourg und ist dort in der Universitätskirche St. Michael begraben.

Der Zweite Apostel Deutschlands nach Bonifatius, wie ihn Leo XIII. nannte, wurde 1925 von Pius XL heiliggesprochen und gleichzeitig zum Kirchenlehrer erhoben.

28. APRIL  HEILIGER PETER CHANEL

Peter Chanel ist der erste Märtyrer Ozeaniens. Der gebürtige Fran­zose war 1837 im Alter von 34 Jahren in die Südsee gekommen, nachdem er sich zuvor der Priesterkongregation der Maristen an­geschlossen hatte. Auf einer der Fidschi-Inseln, Futuna, wo man noch nie etwas von Jesus Christus gehört hatte, war Peter Chanel lange Zeit nur geduldet. Als die Eingeborenen aber merkten, dass ihnen der Fremde wohlgesonnen war, nannten sie ihn bald den Mann mit dem besten Herzen.

Doch so leidenschaftlich er das Wort Gottes verkündete, der Er­folg blieb aus. Als sich schließlich der Sohn des Häuptlings taufen ließ, war dies das Todesurteil für den Missionar aus Frankreich. Der Häuptling ließ Peter Chanel am 28. April 1841 ermorden, konnte aber dadurch die Saat, die der Priester gesät hatte, nicht mehr ersticken. Bereits wenige Jahre später war die ganze Insel christlich. Pius XII. sprach Chanel 1954 heilig.

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29. APRIL    KATHARINA VON SIENA

Katharina wurde 1347 in Siena geboren und wuchs als eines der 25 Kinder der Familie Benincasa heran. Trotz langjährigen Widerstandes ihrer Familie trat sie in den Dritten Orden des hl. Dominikus ein. Sie lebte jedoch nicht in einem Kloster, sondern zuhause in ihrem einfachen Zimmer. Nach Jahren der Zurückgezogenheit und mystischer Anbetung spürte sie ihre Sendung, den Ärmsten und Schwächsten der Gesellschaft beizustehen. Als die Pest hereinbrach, beschloss sie, gemeinsam mit den Frauen ihrer Ordensgemeinschaft nicht zu fliehen. Sie steckte sich selbst an der damals tödlichen Krankheit an, wurde aber wieder gesund. Mit der Zeit wuchs in Katharina der Blick für die Kirche in ihrer politischen Dimension. Katharina schrieb an den Papst, an Bischöfe, an Fürsten und Stadtstaaten Briefe. Viele dieser Briefe sind durchdrungen von einem Wort: Pace (Frieden). Schließlich erfüllte sich für Katharina ein Herzenswunsch: Seit 13ü9 residierten die Päpste in Avignon. Sie konnte Gregor XI. dazu bewegen, nach Rom zurückzukehren. In ihrem Kampf für die eine Kirche und das Papsttum zehrte sich Katharina auf, so dass sie, erst 33-jährig, am 29. April 1380 in Rom starb. Paul VI. erhob sie zur Kirchenlehrerin. Johannes Paul II. erklärte sie im Jahre 1999 zusammen mit Birgitta von Schweden und Edith Stein zur Mitpatronin Europas.

 30. APRIL  Hl. Pius V.

Im Jahre 1504 in Bosco bei Alessandria geboren, trat Michele Ghislieri im Jahr 1518 in den Dominikanerorden ein. Bereits als Bischof und Großinquisitor zeichnete er sich durch Reformeifer aus, so dass er am 7. Januar 1566 unter dem Einfluss von Karl Borromäus zum Papst gewählt wurde. Er war Mönch und blieb auch als Pius V. Mönch - unter den päpstlichen Gewändern die raue Kutte tragend. Gemäß den Beschlüssen des Konzils von Trient wurden in seinem Pontifikat das Römische Brevier (1568) und das Missale Romanum (15701 bearbeitet. Er gilt als einer der großen Reformpäpste der Neuzeit. In kirchenpolitischen Angelegenheiten hatte er keine glückliche Hand. So erklärte er Königin Elisabeth 1. von England für abgesetzt und exkommuniziert; doch die Leidtragenden waren die englischen Katholiken, die sich nun einer erneuten Verfolgung ausgesetzt sahen. Plus V. starb am 1. Mai 1572; er wurde 1712 heiliggesprochen.

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