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Der Monat August

Gebetsanliegen des Papstes und
Monatsspruch für diesen Monat ==>

1.8.

Hl. Alfons Maria Liguori (G) 

Text dazu

2.8.

Hl. Euseblus (g); hl. Petrus Julianus Eymard (g)

Texte dazu

3.8.

Hl. Lydia

4.8.

Hl. Johannes Maria Vianney (G)

Text dazu

5.8.

Weihe der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom (g)

Text dazu

6.8.

VERKLÄRUNG DES HERRN (F}

Text dazu

7.8.

Hl. Xystus II. und Gefährten (g); hl. Kajetan (g)

Texte dazu

8.8.

Hl. Dominikus (G)

Text dazu

9.8.

Hl. THERESIA BENEDICTA VOM KREUZ (F)

Text dazu

10.8.  

Hl. Laurentius

Text dazu

11.8

Hl. Klara von Assisi (G)

Text dazu

12.8.

Hl. Radegunde | Seliger Karl Leisner (1945)

13.8.

Hl. Pontianus und hl. Hippolyt (g)

Text dazu

14.8.

HI. Maximilian Kolbe (G)

Text dazu

15.8.

MARIÄ AUFNAHME IN DEN HIMMEL (H)
Tazitus

Text dazu
Text dazu

16.8.  

Hl. Stephan (g); hl. Rochus (g)

Text dazu

17.8.

Hl. Hyazinth

18.8.

Hl. Helena (g)

Text dazu

19.8.

Hl. Johannes Eudes (g)

Text dazu

20.8.

Hl. Bernhard von Clairvaux (G)

Text dazu

21.8.

Hl. Pius X. (G)

Text dazu

22.8.  

Maria Königin (G)

Text dazu

23.8

Hl. Rosa von Lima (g)

Text dazu

24.8.

Hl. Bartholomäus (F)

Text dazu

25.8.

Hl. Ludwig (g); hl. Josef von Calasanz (g)

Texte dazu

26.8.

Hl. Gregor von Pfalzel

27.8.

Hl. Monika (G)

Text dazu

28.8.

Hl. Augustinus (G)

Text dazu

29.8.

Enthauptung Johannes des Täufers (G)

Text dazu

30.8.

Hl. Heribert; Hl. Ingeborg

31.8.  

Hl. Paulinus von Trier

Text dazu

Gebetsanliegen des Papstes

AUGUST

Allgemeine Gebetsmeinung
Dass Inhaftierte gerecht behandelt werden und ihre Menschenwürde geachtet wird.
Missionsgebetsmeinung
Das junge Menschen, die zur Christusnachfolge berufen sind, bereit sind, das Evangelium bis an die äußersten Grenzen der Erde zu verkünden und zu bezeugen.

Monatsspruch:

Jesus Christus spricht: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Mt 7,7 (L)

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Tage:

1. AUGUST   Heiliger Alfons Maria Liguori       Schweizer Bundesfeiertag   

Alfons Maria von Liguori (1696-1787) sah sich selbst in erster Linie als Seelsorger, leistete aber auch als Theologe Bedeuten­des. Er stammte aus einer reichen italienischen Adelsfamilie und erhielt eine ausgezeichnete Erziehung. Schon mit 16 Jahren war er Doktor beider Rechte. Seine erfolgreiche Karriere als Rechtsanwalt gab er aber auf, wurde 1726 mit 30 Jahren Priester und schloss sich einer Weltpriestervereinigung an. Er widmete sich besonders den Armen Neapels und führte Volksmissionen durch. Außerdem schulte er Laienapostel. Nacheinander gründete er den beschau­lichen Orden der Redemptoristinnen und die „Kongregation des allerheiligsten Erlösers" (Redemptoristen), eines Missionsordens für das einfache Volk. 1762-1775 war er Bischof von Sant' Agata de' Goti nördlich von Neapel. Hier bemühte er sich erfolgreich um die religiöse Erneuerung von Klerus und Volk. Aus gesundheit­lichen Gründen gab er 1775 sein Bischofsamt auf und zog sich in ein Kloster zurück, wo er bis zu seinem Tode lebte. Er hinterließ 111 Werke, darunter eine Moraltheologie, die noch heute zu den Standardwerken gehört, und eine Anleitung für Beichtväter.

2. AUGUST  Heiliger Eusebius 

Eusebius wurde 283 auf Sardinien geboren, kam aber sehr früh mit seinen Eltern nach Rom. Dort wurde er hervorragend aus­gebildet und zum Priester geweiht. Nach seinem Wirken als Lektor in Rom wurde er 340 zum ersten Bischof von Vercelli (Norditalien) berufen. Erstmalig im Abendland führte er für den Klerus eine Form des gemeinsamen Lebens ein. Er trat energisch gegen den Arianismus auf und wurde deshalb 355 verbannt. 363 durfte er wieder in seine Diözese zurückkehren. Er starb 371. Spätere Legenden behaupten, er sei von Arianern gesteinigt worden.

2. AUGUST Heiliger Petrus Julianus Eymard

Petrus Julianus Eymard wurde 1811 in La Mure-d'Isere bei Grenoble geboren. Er empfing 1834 die Priesterweihe. 1856 gründete er in Paris die Gemeinschaft der Eucharistiner (SSS) zur Förderung der Verehrung der Eucharistie und später (1868) den weiblichen Ordenszweig der „Dienerinnen des Allerheiligsten Altarssakramentes". Er starb 1868 in seinem Geburtsort. Zehn Jahre später wurde sein unversehrter Leichnam in die Corpus-Christi-Kirche in Paris übertragen.

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4. AUGUST JOHANNES MARIA VIANNEY (Pfarrer von Ars]

Johannes Maria Vianney (1786-1859) ist uns besser unter dem Namen PfamrvotiArs bekannt Er lebte in Frankreich und entstammte einer streng katholischen Bauernfamilie. Seine Absicht, Priester zu werden, scheiterte zunächst an seinen unzureichenden Studienleistungen. Erst nach einer besonderen Prüfung wurde er dann doch zum Priester geweiht Seit 1818 war er Seelsorger einer religiös völlig uninteressierten Gemeinde in Ars. Mit großem persönlichem Einsäte gelang es ihm, hier ein neues, wahrhaft christliches Leben zu wecken. Unermüdlich war er als Beichtvater, Predi­ger und Seelenführer tätig. Sein Ruf lockte bald Menschenscharen von nah und fern her, die bei ihm Rat und Hilfe suchten. Er bürdete sich immer mehr auf. Hinzu kam sein asketischer Lebenswandel, so dass er die Grenzen seiner Belastbarkeit weit überschritt. Viermal versuchte er, sich seiner Aufgabe als Pfarrer zu entziehen, um in der Einsamkeit ein kontemplatives Leben zu fuhren. Seine Gemeinde holte ihn jedoch jedes Mal zurück. 1859 starb er völlig erschöpft. Papst Pius X. sprach ihn 1904 heilig und erklärte ihn zum Patron der Seelsorger.

5. AUGUST  Weihe der Basilika santa maria maggiore

Heute wird der Weihe der Basilika Santa Maria Maggiore ge­dacht. Es ist die größte der 80 Marienkirchen in Rom und die älteste Marienkirche der Christenheit. Nach einer Legende wurde sie von Papst Liberius (352-366) an der Stelle erbaut, den Maria durch einen Schneefall im AUGUST angezeigt hatte. Daher trägt sie auch den Namen „Santa Maria della Neve" („Maria Schnee"). Un­ter Papst Sixtus III. wurde sie restauriert und 435 der Mutter Got­tes geweiht zur Erinnerung an das Konzil von Ephesus, auf dem Maria als Gottesmutter bestätigt worden war.

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6. AUGUST  VERKLÄRUNG DES HERRN

Von der Verklärung Jesu auf Tabor, deren Zeugen Petrus, Jo­hannes und Jakobus sind, berichten alle drei Synoptiker. Was die Jünger dort auf dem Berg sehen, ist ein Aufleuchten der göttlichen Herrlichkeit Jesu. Eine Stimme verkündet Jesus als Sohn Gottes, auf dessen Wort die Jünger hören sollen. Diese Er­fahrung will ihnen helfen, den bevorstehenden Leidensweg Jesu als Weg in die Herrlichkeit zu verstehen.

Seit dem 4./5. Jahrhundert feierte man im Orient die Verklärung Jesu am 6. AUGUST, seit dem 9. Jahrhundert auch in Spanien. Erst 1457 übernahm Papst Kallixtus III. das Fest für die westliche Kir­che, um damit zu danken für den Sieg über die Türken 1456, wo­durch damals deren weiteres Vordringen in Europa verhindert werden konnte.

7. AUGUST Heiliger Xystus II. und Gefährten und   Heiliger Kajetan

Papst Xystus II., oder auch Sixtus II., war von 257 bis 258 Bischof von Rom. Er bemühte sich um Ausgleich im Streit mit Häretikern. Bei der Christenverfolgung durch Kaiser Valerian wurde er während eines Gottesdienstes in der Kalixtus-Katakombe überfallen und sogleich enthauptet. Auch seine Diakone wurden noch am selben Tage ermordet. Seine Beisetzung fand in der Kalix­tus-Katakombe statt.

Kajetan (1480-1547) war Sohn eines italienischen Grafen von Thiene (Vincenza). Als Jurist wurde er Geheimer Sekretär von Papst Julius II. in Rom. Dort trat er der Bruderschaft der göttlichen Liebe bei und bemühte sich um die Reform des Klerus. Nach sei­ner Priesterweihe (1516) und der Rückkehr nach Vincenza schloß er sich der Bruderschaft des heiligen Hieronymus an, die sich um Arme und Kranke kümmerte. Ab 1523 wieder in Rom, gründete er dort 1524 mit Bischof Caraffa (dem späteren Paul IV.) die Kongre­gation der Theatiner zur religiösen Bildung des Klerus und des Vol­kes. Diese breitete sich rasch in ganz Italien aus und wurde zu einer wichtigen Kraft der Reform in der katholischen Kirche.

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8. AUGUST Heiliger Dominikus

Dominikus (1170-1221) ist der Gründer des Dominikaner­ordens und sah seine Lebensaufgabe in der Bekehrung von Irrgläubigen. Er stammte aus Spanien, studierte Philosophie und Theologie und wurde 1196 zum Priester geweiht. Auf einer Reise durch Südfrankreich erlebte er dort zum einen die schweren Miß­stände der Kirche und zum anderen die große Anziehungskraft der Albigenser, einer Sekte, deren Anhänger straff organisiert und hochgebildet waren und sich wie die Katharer auf die Nachfolge des armen Jesus und seine einfache Lebensführung beriefen. Hier­hin wurde Dominikus in der Folgezeit als Wanderprediger ge­schickt, um gegen Katharer und Albigenser zu wirken. Mit einigen Freunden richtete er in Toulouse eine Missionsstation ein. Er grün­dete 1206 ein Nonnenkloster und 1215 einen straff organisierten Predigerorden nach der Augustinerregel, der wie der gleichzeitig entstehende Franziskanerorden ein Bettelorden war. Vorrangig wurden hier gelehrte Priester aufgenommen, deren Hauptaufgabe in der Predigttätigkeit und der Seelsorge lag. Der Dominikaneror­den breitete sich schnell über die ganze Welt aus

9. AUGUST    EDITH  STEIN

Edith Stein, als Jüdin und spätere Christin unserer Tage, steht vermittelnd zwischen den Religionen, eine Gestalt von glaubhafter Ökumene - eine Frau, die dem Verbrechen des Holocaust am 9. August 19 42 im Konzentrationslager Auschwitz zum Opfer fiel.

Edith Stein wird 1891 als elftes Kind einer strenggläubigen Familie in Breslau geboren. Nach einem hervorragenden Abitur studiert sie Philosophie, wird während des Ersten Weltkrieges Rot- Kreuz-Hilfsschwester in einem Seuchenlazarett und promoviert bereits 1916. Sie wird Assistentin beim Philosophen Edmund Husserl in Freiburg/Breisgau. Schon seit längerem hat sie sich dem jüdischen Glauben ihrer Eltern entfremdet. Zwei Erlebnisse greifen tief in ihr Leben ein: Als sie der Witwe eines Freundes, der ihr den Blick über die Grenzen des nur natürlich Vernünftigen geöffnet hatte, Trost spenden wollte, erstaunte sie, wie diese Frau kraft ihres Glaubens fähig war, sie selbst zu trösten. ,,Es war meine erste Begegnung mit der göttlichen Kraft", bekennt sie später.

Sie beginnt das Neue Testament zu lesen. Bei einem Besuch bei einer Freundin liest sie eine Autobiographie Teresas von Avila und bleibt die ganze Nacht daran hängen. Sie sagt später: ,,Das ist die Wahrheit: Gott allein genügt."

1922 lässt sich Edith Stein taufen, zum Entsetzen ihrer jüdischen Familie, dennoch von ihrer Mutter unterstützt. Ihre Universitätskarriere bricht sie ab, wird Lehrerin und vielgefragte Referentin.

1930 wird ihr in Deutschland verboten, sich zu habilitieren, nach einem Jahr als Dozentin in Münster auch diese fruchtbare Tätigkeit untersagt. Sie tritt 1933 in den Kölner Karmel ein.

Nach den Ereignissen der ,,Kristallnacht" flieht sie nach Holland, um ihre Mitschwestern im Kloster nicht zu gefährden, wird dort jedoch mit ihrer Schwester Rosa verhaftet. Dies war ein Racheakt der Gestapo, weil die holländischen Bischöfe zu den Verbrechen der Nationalsozialisten nicht geschwiegen hatten. In einem Zwischenlager tröstet sie verzweifelte Mütter und Kinder, bevor sie nach Auschwitz transportiert wird. Nach nur zwei Tagen starben Edith und Rosa Stein dort in der Gaskammer.

Papst Johannes Paul II. sprach sie am 1. Mai 1987 in Köln selig und am 11. Oktober 1998 heilig.

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10. AUGUST LAURENTIUS

Laurentius gehörte schon im 4. Jahrhundert zu den berühmtesten und meistverehrten römischen Märtyrern. Sein Fest am 10. August war nach Peter und Paul das höchste der altrömischen Liturgie. Seit dem 4. Jahrhundert steht sein Name im Messkanon; die Basilika, die Kaiser Konstantin für ihn errichten ließ, gehört zu einer der sieben Hauptkirchen Roms.

Wahrscheinlich hat Laurentius mit Papst Sixtus II. und drei weiteren Diakonen das Martyrium unter Kaiser Valerian erlitten (258). Kaiser Valerian, der die Schätze der Kirche an sich bringen wollte, hatte Laurentius drei Tage Zeit gewährt, sie herbeizuschaffen. Daraufhin verteilte Laurentius das ganze Geld der Kirche an die Armen und führte diese am dritten Tag als die „wahren Schätze" der Kirche vor den Kaiser. Valerian fühlte sich verhöhnt und ließ Laurentius auf einem glühenden Rost zu Tode brennen. Laurentius ist der Patron der Stadt Rom.

11. AUGUST Heilige Klara von Assisi

Klara (1194-1253) war adeliger Herkunft. Der heilige Franz ge­wann sie für das Armutsideal. Mit 18 Jahren floh sie aus ihrem Elternhaus und erhielt von Franz das Ordensgewand. Franz er­warb von Almosen das Kloster S. Damiano, wo Klara mit ihrer Schwester Agnes und weiteren Gefährtinnen ein neues Zuhause fand. Es wurde zur Keimzelle des neuen Klarissenordens, des weib­lichen Zweigs des Franziskanerordens. Später schlössen sich ihnen auch Klaras Mutter Hortulana und ihre Schwester Beatrix an. Klara lehnte Schenkungen jeder Art ab und erbat für ihre Gemeinschaft das Privileg vollkommener Armut, das sie 1215 von Innozenz III. erhielt. Klara war von zarter Gesundheit. Etwa von ihrem dreißig­sten Lebensjahr an konnte sie das Bett nicht mehr verlassen. Den­noch leitete sie ihren Orden, der sich in mehreren Klöstern aus­breitete. Mit großer Geduld ertrug sie ihr Leiden, dem sie schließlich erlag.

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13. AUGUST Heiliger Pontianus und heiliger Hippolyt

Hippolyt, einer der größten griechischen Kirchenschriftsteller, war Priester und hatte großen Einfluß auf den römischen Klerus. Die Wahl seines Gegners Kallistus, eines ehemaligen Sklaven, zum Papst führte 217 zum Schisma, zur Spaltung, weil ein Teil der Ge­meinde Hippolyt als Gegenpapst aufstellte. Die Kirche blieb auch nach dem Tod des Kallistus unter Papst Urban I. und noch unter dessen Nachfolger Pontianus gespalten, bis beide Gegner in der von Kaiser Maximinus Thrax verhängten Verbannung nach Sardi­nien den Entbehrungen erlagen. Sie wurden, wahrscheinlich ver­söhnt, beide am 13. August 235 oder 236 in Rom beigesetzt.

Zu Hippolyts Schriften gehört die Apostolische Überlieferung mit dem berühmten Hochgebet, aus dem Teile im heutigen Hoch­gebet II verwendet sind.

14. AUGUST  HEILIGER MAXIMILIAN KOLBE

P. Maximilian, mit Taufnamen Raimund, am 7. Januar 18 94 in Zdunska-Wola bei Lodz in Polen geboren, trat 1911 in den Franziskanerorden ein und studierte zunächst in Lemberg am Seminar der Franziskaner, dann in Rom, wo er eine Gebetsgemeinschaft gründete. Technisch und journalistisch begabt, gab er in Polen die Monatszeitschrift Ritter der Unbefleckten Jungfrau heraus. Später ging er auf Wunsch Papst Plus XI. nach Japan zur Gründung einer Missionsstation. Auch hier und in anderen Ländern arbeitete er am Aufbau des katholischen Schrifttums. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde er mit 40 Ordensbrüdern verhaftet, bald jedoch wieder freigelassen. Er setzte sich mit allen Kräften für Flüchtlinge, vor allem für Juden, ein. Daraufhin wurde er zum zweiten Mal verhaftet und kam nach Auschwitz. Dort ließ er sich anstelle eines jungen polnischen Familienvaters von der Gestapo zum Tode verurteilen und ging in den Hungerbunker. Am 14. August 19 41 gab man R Maximilian eine tödliche Phenol-Spritze und verbrannte seinen Leichnam im Krematorium. 1982 wurde er von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen.

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15. AUGUST  Mariae Himmelfahrt

Das Hochfest Mariae Aufnahme in den Himmel hat nicht so sehr eine historische, sondern vielmehr eine lehramtliche Tradition. Der Keim zur Entwicklung des Dogmas, dass Maria mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde, liegt in der einzigartigen Verbindung zu ihrem Sohn. So weist das Dogma darauf hin, dass bei Maria als dem ganz erlösten Menschen und als dem Urbild der Kirche bereits erfüllt ist, worauf die übrigen Christen bis zum Ende der Zeiten noch warten.

Das Gedächtnis des Heimgangs Marias ist in der östlichen Kirche seit 450 bezeugt. In der römischen Kirche wird das Fest seit dem 7. Jahrhundert gefeiert. Was der Gottesdienst der Christen so als frommen und allgemeinen Glauben der Kirche bezeugt, hat Papst Pius XII. am 1. November 19 50 als Glaubenssatz verkündet. Mit der Feier des Hochfestes der leiblichen Aufnahme Mariens bekennen wir uns zur Einheit von Lehre und Gebet in der Kirche und erkennen in Maria die Mutter aller Glaubenden.

15. AUGUST  Gedenktag des heiligen Tarcisius: Das war mutig!

Tarcisius ist der Patron der Messdiener. Er war ein Junge von 14, vielleicht 15 Jahren und lebte vor mehr als 1500 Jahren in Rom. Das war eine schwierige Zeit da­mals, weil die Christen verfolgt wurden. Der römische Kaiser konnte es nämlich nicht ertra­gen, dass die Christen ihn nicht als Gott verehren wollten und stattdessen zu einem unsichtbaren Gott beteten.

Die Christen mussten sich des­halb heimlich treffen. Und nach einem dieser Treffen mag sich Folgendes abgespielt haben. „Tarcisius, warte!" Mit langen Schritten kam der Gemeindevor­steher auf Tarcisius zu. „Kannst Du Lydia heute die heilige Kom­munion bringen?" Tarcisius kannte Lydia. Sie war alt und schaffte es nicht mehr, zu den Versammlungen zu kommen. Wenn er ihr das heilige Brot brachte, freute sie sich immer riesig, denn es war ihr Zeichen, dass sie nicht allein war, Zeichen der Gemeinschaft mit Jesus und mit den anderen Christen der Ge­meinde.

Trotzdem zögerte Tarcisius einen Moment, denn die Aufgabe war nicht ohne Risiko. „Ich ...", setzte er an, sprach dann aber nicht weiter. Seit der Kaiser die Christen zu Staatsfeinden erklärt hatte, war es nicht mehr sicher auf den Straßen Roms. Deswegen wurden auch Kinder geschickt, die heilige Kommunion zu über­bringen, weil denen auf der Straße weniger Beachtung geschenkt wurde. „Gut, ich mach's", sagte Tarcisius schließlich. Unterwegs aber wurde er tatsächlich überfallen und umgebracht. Deswegen zählt er zu den Märtyrern.

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16. AUGUST Heiliger Stephan

Stephan I. (969-1038) war der Sohn eines magyarischen Stam­mesfürsten und verheiratet mit der später seliggesprochenen Gisela, der Schwester des heiligen Königs Heinrich II. Zu seiner Krönung im Jahre 1000 erhielt er von Papst Silvester II. die heute noch erhaltene Stephanskrone. Stephan gründete den christlichen Staat Ungarn und errichtete dort Bistümer, Pfarreien und Klöster. Als einer der bedeutendsten Herrscher der europäischen Ge­schichte regierte er streng, gerecht und gütig nach den Prinzipien des christlichen Glaubens. Trotz vieler Kriege zeichnete ihn das Bemühen um Frieden und Versöhnung aus. Die Ungarn verehren ihn als ihren Patron und Nationalheiligen.

18. AUGUST Heilige Helena

Helena wurde 255 im damaligen Bithynien, an der Nordwestküste der Türkei, als Tochter eines heidnischen Gastwirts geboren. Aus der Beziehung zum späteren Kaiser Constantius I. Chlorus stamm­te ihr Sohn Konstantin. Helena wurde 312 getauft. Sie zeichnete sich durch besondere Freigebigkeit gegenüber den Armen und der Kirche aus. Unter Mithilfe ihres Sohnes ließ sie zahlreiche große Kirchen bauen; so gehen die Kreuzeskirche in Jerusalem, die Apo­stelkirche in Konstantinopel und die Geburtskirche in Betlehem auf sie zurück. Helena soll 326 das Kreuz Christi in Jerusalem auf­gefunden haben, ebenso brachte sie der Legende nach die Reli­quien des Apostels Matthias und den Heiligen Rock, die Tunika Christi, nach Trier. Helena starb am 18. August 330.

19. AUGUST  Heiliger Johannes Eudes

Johannes Eudes (1601-1680) lebte in Frankreich. In Paris wurde er 1623 Oratorianer und erhielt 1625 die Priesterweihe. Er wid­mete sich verstärkt der Volksmission und beteiligte sich tatkräftig an der Pflege Pestkranker. 1643 gründete er die „Kongregation von Jesus und Maria", die „Eudisten", deren Aufgabe vor allem die Priesterausbildung war. 1644 gründete er eine Schwesternkongre­gation, heute bekannt als „Schwestern vom Guten Hirten", die sich verstärkt um verwahrloste Mädchen kümmerte. Er förderte die Herz-Jesu-Verehrung und die Herz-Mariä-Verehrung. Johannes Eu­des war berühmt für seine Predigten, in denen sich volkstümlicher Ton und lebendige Theologie verbanden. Er gilt als einer der gro­ßen Erneuerer des religiösen Lebens in Frankreich.

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20. AUGUST   Heiliger Bernhard von Clairvaux

Bernhard, um 1090 geboren, entstammte dem burgundischen Hochadel. Im Jahr 1112 trat er zusammen mit 30 weiteren jungen Leuten seiner Familie in das Reformkloster Citeaux bei Dijon ein, der Keimzelle der Zisterzienser. Schon 1115 wurde er als Abt mit zwölf Mönchen zur Klostergründung nach Clairvaux, zwischen Troyes und Chaumont gelegen, ausgesandt. Von Clairvaux aus kam es - bis zu seinem Tode - zu 68 Neugründungen. Er ging so als zweiter Stifter des Zisterzienserordens in die Geschichte ein.

Bernhard war Berater von Päpsten und Fürsten; er predigte auf Veranlassung Papst Eugens III. in verschiedenen Ländern für den zweiten Kreuzzug (1147-1159). Trotz dieser Tätigkeiten blieb er im Innersten seines Herzens immer Mönch und wies alle Titel und Ämter zurück. Am 20. August 1153 starb er und wurde in Clair­vaux beigesetzt.

Bernhard galt als geistiger Führer seiner Zeit, als der „unge­krönte Papst und Kaiser" seines Jahrhunderts, so daß manche vom Bernhardinischen Zeitalter sprechen. Sein Einfluß auf innerkirch­liche Auseinandersetzungen war ebenso bedeutend wie sein theo­logisches Schaffen, durch das er auf die mittelalterliche Mystik so­wie auf viele theologische Strömungen der folgenden Jahrhunderte einwirkte. Wegen seiner mitreißenden Predigten bekam er den Ti­tel Doctor mellifluus („honigfließender" Lehrer). Papst Plus VIII. ernannte ihn 1830 zum Kirchenlehrer.

21. AUGUST Heiliger Pius X.

Obwohl Pius X. (1835-1914) seinen Zeitgenossen oft sehr we­nig modern erschien, war er einer der großen Reformpäpste der Neuzeit. Er wuchs in Venetien als Sohn einer armen Bauern-familie auf. 1858 wurde er Priester, 1884 Bischof von Mantua, 1893 Patriarch von Venedig und Kardinal und 1903 nach dem Tod Leos XIII. zum Papst gewählt. Sehr umstritten war seine unnach­giebige Haltung gegen moderne Zeitströmungen, die er unter dem Sammelnamen „Modernismus" verurteilte. 1910 schrieb er den so­genannten „Antimodernisteneid" vor für alle, die eine Weihe oder ein kirchliches Amt innehatten. Die bis heute wirkende besondere Bedeutung des sehr bescheiden lebenden, frommen Papstes lag jedoch in seinen zahlreichen bahnbrechenden Reformen, darunter das Dekret über die häufige Kommunion und die Frühkommunion der Kinder, die Reform der Kurie, des kirchlichen Rechts, der Liturgie und des Theologiestudiums.

22. AUGUST    Maria Königin

Die Verehrung Marias als Königin hat eine lange Tradition. Im 19. Jahrhundert gab es verschiedene Marienfeiern, die Papst Pius XII. zum Abschluß des „Marianischen Jahres" am 1. Novem­ber 1954 im Fest Maria Königin zusammenfaßte. Zunächst wurde der Gedenktag am 31. Mai gefeiert, nach der Liturgiereform aber auf den früheren Oktavtag von Maria Himmelfahrt verlegt. Das Anliegen, das der Papst mit der Einführung dieses Marienfestes verband, ist auch heute noch unser Anliegen: Maria möge als Köni­gin des Friedens für uns alle eintreten bei ihrem Sohn.

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23. (30.) AUGUST       HEILIGE ROSA VON LIMA

Rosa, die erste kanonisierte Heilige Amerikas, wurde 1586 in IV Lima, der Hauptstadt Perus geboren. Ihr ganzes Leben verbrachte sie dort. Außergewöhnlich für die damalige Zeit lernte sie schnell lesen und schreiben. Ihre Familie, die in einer schweren finanziellen Situation steckte, wollte sie mit einem reichen Mann verheiraten. Rosa aber widersetzte sich. Sie trat jedoch auch nicht in ein Kloster ein, sondern wurde 1606 Mitglied des dritten Ordens vom Hl. Dominikus. Die letzten drei Jahre ihres Lebens verbrachte sie im Hause einer Freundin, wo sie auch am 24. August 16 17 nach einer langen Krankheit starb.

Rosa von Lima zeichnete sich durch ihr reiches Gebetsleben aus und wird deshalb auch als Mystikerin angesehen. Schon 1671 wurde sie von Papst Klemens X. heiliggesprochen. Sie ist Patronin von Amerika, Indien und den Philippinen.

23. (30.) AUGUST  HEILIGE ROSA VON LIMA

Rosa, die erste Heilige Lateinamerikas, wurde 1586 als Isabella Flores  als Tochter spanischer Eltern in Lima geboren. Wie die hl. Katharina von Siena wurde sie Mitglied des Dritten Ordens vom hl. Dominikus und war wie diese mystisch begnadet. Rosa arbeitete zu Hause, um ihrer großen Familie behilflich zu sein. Da sie sich durch ein tiefes Gebetsleben auszeichnete, wurde sie zum Vorbild eines beschaulichen Lebens inmitten der Welt und des Alltags. Rosa starb am 24. August 16 17 im Alter von erst 31 Jahren.

Was Las Casas als theologischer Mahner seiner Zeit anmahnte, sagte Rosa in der Sprache der Mystik: ,,Es gibt nur einen einzigen europäischen Export, der sich lohnt - die Liebe Gottes."

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24. AUGUST   Bartholomäus

Der Frankfurter Kaiserdom be­herbergt eine der bekanntesten Reliquien des Apostels Bartholo­mäus. Vor 1200 kam die Schädel­reliquie des Apostels wohl als Ge­schenk von Kaiser Friedrich Bar­barossa dorthin. Die Erweiterung des Hochchores und die Weihe eines neuen Altares am 24. August 1239 - dem Fest des Heiligen - dürfte mit der Reliquie in Verbin­dung stehen, zumal an diesem Tag zum ersten Mal Bartholomäus als Patron des Domes genannt wur­de.

Der Evangelist Johannes be­richtet von der Berufung des Apostels, der möglicherweise zum Jüngerkreis des Täufers gehörte. Bei ihm wird Bartholomäus je­doch „Nathanael" genannt. Bi­belwissenschaft und Tradition identifizieren beide Namen aber als zur gleichen Person gehörig. Jesus sagt über ihn: „Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit" (Joh 1,47). Legenden sehen in ihm auch den Bräutigam der Hochzeit zu Kana. Nach der Auferstehung des Herrn war Bartholomäus unter den Jüngern am See Gennesaret (Joh 21,2).

Die Verehrung des Heiligen ist in den christlichen Kirchen weit verbreitet. Er wird als Missionar in Armenien, Persien und Ägypten verehrt. Er starb den Märtyrertod, indem man ihm die Haut vom Leib abzog. Deswegen wird der Heilige oft mit einem Messer oder als Person, die ihre eigene Haut in der Hand hält, dargestellt.

25. AUGUST  Heiliger Ludwig und Heiliger Josef von Calasanz

Ludwig IX. (1214-1270) war eine der hervorragendsten Persön­lichkeiten seiner Epoche. Er war demütig, geduldig, ein liebe­ voller Vater seiner elf Kinder, voller Mitleid für Arme und Kranke. Gleichzeitig war er ein tüchtiger Herrscher, gerecht und willens­ stark. Er unterstützte die Kirche, wußte aber auch staatliche An­sprüche gegen sie zu verteidigen. Er ordnete das Gerichts-, Münz- und Gewerbewesen. Ludwig IX. führte zwei Kreuzzüge durch. Beim zweiten starb er an der Pest.

Josef von Calasanz (1556-1648), Spanier von Geburt, studierte J Philosophie, Rechte und Theologie. 1583 wurde er Priester. Er widmete sich besonders dem Unterricht und der Erziehung armer Kinder. 1597 eröffnete er in Rom die erste öffentliche unentgelt­liche Volksschule Europas. Er gründete die Kongregation der Piaristen, die sich neben den üblichen drei Ordensgelübden durch ein viertes zum unentgeltlichen Unterricht der Jugend verpflichtete.

27. AUGUST  HEILIGE MONIKA

Ein Sohn so vieler Tränen kann nicht verlorengehen, sagte Bischof Ambrosius von Mailand zu Monika, als sie wieder einmal bei ihm ihre Sorge um das ziellose Leben ihres Sohnes Augustinus äußerte. In Numidien in Nordafrika geboren, mit einem heidnischen Mann verheiratet und Mutter von drei Kindern, folgte sie ihrem Sohn Augustinus nach Rom und Mailand. Sie litt sehr unter seinem Lebenswandel und seinem Abdriften in die frühchristliche Sekte der Manichäer. Ihre Tränen und Gebete wurden erhört, und so durfte sie erleben, wie ihr Sohn von Bischof Ambrosius getauft wurde. Auf der Heimreise nach Afrika starb Monika im Herbst 387 in Ostia. Ihr Grab befindet sich heute in der Kirche St. Augustinus in Rom. Die hl. Monika ist die Fürsprecherin all jener Mütter und Eltern, die darunter leiden, daß sich ihre Kinder vom Glauben abwenden und das christliche Wertesystem nicht mehr als für ihr Leben gültig anerkennen.

28. AUGUST HEILIGER AUGUSTINUS

Aurellus Augustinus wurde am 13. November 35 4 in Tagaste im heutigen Algerien geboren. Sein Vater war Landbesitzer, der sich erst kurz vor seinem Tode taufen ließ. Seine Mutter Monika war fromme Christin. Nach dreijährigem ausschweifendem Leben suchte der junge Mann die Wahrheit im Manichäismus, einer aus religiösen und philosophischen Elementen zusammengesetzten Heilslehre, die die Welt sehr kraß in ihre Gegensätze aufteilte. Er wurde Rhetoriklehrer in Tagaste und Karthago, 384 Professor in Mailand. Dort lernte er Bischof Ambrosius kennen. Dessen Predigten und das Bibelstudium (besonders Röm 13,13) brachten die entscheidende Wende in seinem Leben. 387 ließ er sich von Ambrosius taufen. Augustinus legte alle seine Ämter nieder und kehrte in seine Heimat zurück, wo er sich 391 zum Priester weihen ließ und 395 Bischof von Hippo wurde. Er lebte in klosterähnlicher Gemeinschaft mit seinen Priestern. Zahlreiche Gemeinschaften leben noch heute nach Regeln, die sich aus seinem Gedankengut herleiten. Augustinus starb während der Belagerung seiner Bischofsstadt Hippo durch die Vandalen am 28. August 43 0. Seit dem 8. Jahrhundert ruhen seine Gebeine im Hochaltar der Augustinerkirche S. Pietro in Pavia.

Sein Leben wurde vor allem durch die Bekenntnisse, die er in Porm eines einzigen großen Gebetes verfaßte, bekannt. So kann man sagen, daß seine ganze Theologie ein einziges, betendes Besinnen auf Gott ist, Zeugnis der Gnade Gottes. Sie wächst aus dem Verlangen des Menschen nach seinem Ziel in Gott. Stärker als jeder andere Denker des christlichen Altertums hat er die Theologie und Philosophie der nachfolgenden Jahrhunderte bis auf den heutigen Tag beeinflußt.

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29. AUGUST ENTHAUPTUNG JOHANNES' DES TÄUFERS

Der heutige Gedenktag lenkt unseren Blick auf die Ermordung Johannes' des Täufers durch Herodes Antipas, den Tetrarchen von Galiläa. Weil Johannes dem Herodes einen unsittlichen Lebenswandel und eine ungesetzliche Ehe mit Herodias vorgeworfen hatte, mußte er auf Betreiben von Herodias sterben. Dieses gewaltsame Ende des Täufers ist zum einen das Ergebnis dessen, wozu ein korrupter König und eine hinterlistige Liebhaberin fähig sind, zum anderen aber der hohe Preis einer rückhaltlosen Treue zu Gott. Immer wieder müssen Menschen mit ihrem Leben bezahlen, wenn sie den Machthabern nicht hörig sind und ihnen die Wahrheit wie einen Spiegel vorhalten.

Das Fest wurde im Osten, in Afrika, Gallien und Spanien schon im vierten Jahrhundert (in Rom ab dem fünften Jahrhundert) gefeiert, ursprünglich zur Erinnerung an die Weihe der Grabeskirche in Samaria-Sebaste, wohin die Johannesjünger den Leichnam des Johannes gebracht haben sollen.

31. AUGUST Heiliger Paulinus

Paulinus (300-358) stammte der Überlieferung nach aus einer vornehmen aquitanischen Familie. 346 wurde er als Nachfol­ger Maximins Bischof von Trier. Er kämpfte gegen den Arianismus und weigerte sich auf der Synode von Arles als einziger der anwe­senden Bischöfe, Athanasius von Alexandria zu verurteilen. Des­halb wurde er seines Amtes enthoben und nach Phrygien ver­bannt. Dort starb er enttäuscht und entkräftet an den großen Entbehrungen seiner Verbannung. Bischof Felix soll 1072 seine Gebeine nach Trier übertragen haben. Sie ruhen heute in der Krypta der Paulinuskirche zu Trier.

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