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Der Monat September

Gebetsanliegen des Papstes und
Monatsspruch für diesen Monat ==>

1.9.

Alois Scholze (1942) | Ä gidius

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2.9.

Hl. Ingrid

3.9.

Hl. Gregor der Große (G)

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4.9.

Hl. Suitbert

5.9.

Hl. Roswitha von Gandersheim

6.9.

Hl. Magnus

7.9.

Judith

8.9.

MARIÄ GEBURT (F)

Text dazu

9.9.

Hl. Petrus Claver (g)

10.9.

Hl.Theodor

11.9.

Hl. Maternus; Josef Müller (1944)

12.9.

Mariä Namen (g)

Text dazu

13.9.     

Hl. Johannes Chrysostomos

Text dazu

14.9.

Kreuzerhöhung (F)                                             

Text dazu

15.9.     

Gedächtnis der Schmerzen Mariens (G)

Text dazu

16.9.     

Hl. Kornelius und hl. Cyprian (G)

17.9.     

Hl. Hildegard von Bingen (g); hl. Robert Bellarmin (g)

Text dazu | Text dazu

18.9.     

Hl. Lambert(g)

Text dazu

19.9.     

Hl. Januarius (g)

Text dazu

20.9.     

Hl. Andreas Kim Taegon und hl. Paul Chong Hasang und Gefährten

Text dazu

21.9.

Hl. Matthäus (F)

Text dazu

22.9

Hl. Mauritius und Gefährten (g)

Text dazu

23.9.

Hl. Padre Pio (g)

24.9.

Hl. Rupert und hl. Virgil (g)

Texte dazu

25.9.     

Hl. Niklaus von Flüe (g)

Text dazu

26.9.     

Hl. Kosmas und hl. Damian (g)

Text dazu

27.9.     

Hl. Vinzenz von Paul (G)

Text dazu

28.9.

Hl. Lioba (g); Hl. Wenzel (g); Hl. Lorenzo Ruiz und Gefährten

Texte dazu

29.9.

 Hl. MICHAEL, HL. GABRIEL UND HL. RAFAEL (F)

Text dazu

30.9.

Hl. Hieronymus (G)

Gebetsanliegen des Papstes

SEPTEMBER

Allgemeine Gebetsmeinung
Dass Politiker stets ehrlich, integer und wahrheitsliebend handeln.
Missionsgebetsmeinung
Dass in christlichen Gemeinden die Bereitschaft wächst, Missionare, Priester und Laien, und konkrete Mittel für arme Kirchen zur Verfügung zu stellen.

Monatsspruch:

Jesus Christus spricht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.     Mt 18,20 (EÜ)

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Tage:

 1. SEPTEMBER Ägidius

Unter den 14 Nothelfern ist der heilige Ägidius (geboren um 640, gestorben am 1. September 720) der einzige, der nicht das Martyri­um erlitt. Der Vieh- und Hirten­patron - er wird in der Regel in Begleitung einer Hirschkuh dar­gestellt - hat aber noch ein weite­res stets aktuelles Patronat: Er soll zu einer guten Beichte verhelfen und bei geistlicher Not und Ver­lassenheit stützen. Der Legende nach soll Kaiser Karl der Große ein großer Verehrer des Heiligen gewesen sein. Als der Herrscher ihn wegen seiner Sünden in gro­ßer geistlicher Not um Fürbitte anging, hätte ein Engel einen Zet­tel mit der bestätigten Sündenver­gebung auf den Altar gelegt, an dem Ägidius die Messe feierte. Seitdem zählt der gebürtige Athe­ner zu den Helfern für Beichtende. Ägidius ist weit gereist. Aus Griechenland kam er bis nach Südfrankreich. In der Camargue, dort wo sich heute der Ort Saint Gilles befindet, ließ er sich als Ein­siedler nieder. Ein Hirschkuh soll ihn mit ihrer Milch ernährt haben. Als der Westgotenkönig Wamba das Tier mit Pfeil und Bogen erle­gen wollte, verletzte er den Ere­miten.  Als  Wiedergutmachung dafür unterstützte er um 680 eine Klostergründung durch Ägidius. In dem Benediktinerkloster fand Ägigius seine letzte Ruhestätte. Im elften   Jahrhundert   zählte   die Wallfahrt an sein Grab zu den drei bedeutendsten   Wallfahrtszielen der Christenheit.

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3. SEPTEMBER Heiliger Gregor der Große

Gregor, um 540 in Rom geboren, gehört zusammen mit Augustinus, Ambrosius und Hieronymus zu den vier großen lateinischen Kirchenvätern. Aus senatorischem Adel stammend, war er 572-573 Stadtpräfekt von Rom und wandelte nach dem Tod seines Vaters den elterlichen Palast in ein Benediktinerkloster (Andreas­kloster) um, in welches er sich 575 mit zwölf Gefährten zurückzog. Gregor ging dann als päpstlicher Gesandter nach Konstanti­nopel und wurde am 3. September 590 zum Papst gewählt.

Er gilt als genialster und einflussreichster Papst des ersten Jahr­tausends. Ihm gelang die Christianisierung der Angelsachsen; den westgotischen König Rekkared brachte er vom Arianismus ab. Mit den Langobarden, die Rom belagerten, schloss er ein Friedensab­kommen und erreichte schließlich, dass der gesamte Stamm den ka­tholischen Glauben annahm. Er leistete auch in seelsorgerischer und sozialer Hinsicht Bedeutendes, setzte sich für die sozialen Rechte der Juden ein, regelte die römische Liturgie, den Messkanon und den liturgischen Gesang („Gregorianischer Choral"). Sein lite­rarisches Werk ist ausgezeichnet durch Menschenkenntnis und ab­geklärte Lebensweisheit. Kaum ein anderer christlicher Autor wurde im Mittelalter so oft gelesen wie Gregor. Er verstarb am 12. März 604.

8. SEPTEMBER  MARIÄ GEBURT

Im Römischen Kalender sind lediglich drei Geburtsfeste angegeben: die Geburt Jesu, die Geburt Johannes des Täufers und die Geburt Marias. Das heutige Fest geht wahrscheinlich auf das Weihefest der Annakirche in Jerusalem zurück. Sie soll am Platz des Geburtshauses Marias gebaut worden sein.

In der Ostkirche (Hymnen des Romanos) war das Fest schon um 500 fest im Volk verankert. In der Westkirche finden wir es ab dem 7. Jahrhundert.

12. SEPTEMBER MARIÄ  NAMEN

Der Römische Kalender ließ diesen Gedenktag als Verdoppelung des Festes Mariä Geburt entfallen. Im deutschen Sprachraum wurde er jedoch beibehalten. Das Fest ist uns etwa seit dem 16. Jh. aus Spanien bekannt. Innozenz IX. dehnte es nach der Befreiung Wiens von den Türken (12.September 1683) auf die gesamte Kirche aus.

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13. SEPTEMBER Heiliger Johannes Chrysostomus
Johannes ist einer der vier großen griechischen Kirchenväter ne­ben Basilius dem Großen, Gregor von Nazianz und Gregor von Nyssa. Seinen Beinamen, der auf Deutsch Goldmund bedeutet, verdankt er seinem überragenden Predigttalent.Nach ausgiebigen Studien empfing er als 19jähriger 369 in Antiochien (Syrien) die Taufe. Johannes gehörte zunächst einer Eremitenkolonie in der Nähe seiner Heimatstadt an. Nach dem Tod des Patriarchen Nektarios wurde er 398 zum Patriarchen von Konstantinopel berufen. Er ließ zahlreiche Hospize und Spitäler er­bauen, bekam aber bald durch Intrigen des Hofes Schwierigkeiten, die dazu führten, dass Johannes abgesetzt und nach Kleinasien in die Verbannung geschickt wurde. Ein Rückkehrversuch wurde mit erneuter Verbannung ans Schwarze Meer beantwortet. Er starb auf dem Weg dorthin, in Komana, am 14. September 407. In der Apostelkirche in Konstantinopel beigesetzt, wurden schließlich seine Gebeine 1204 nach St. Peter in Rom überführt.

14. SEPTEMBER   KREUZERHÖHUNG  

Das Fest Kreuzerhöhung hat seinen Ursprung in Jerusalem , wo man am Tag nach dem Weihefest der Auferstehungsbasilika,

der sog. Grabeskirche, am 14. September 335, dem Volk das hei­lige Kreuz zeigte und zur Verehrung darbot (Exaltatio crucis = Kreuzerhöhung). Ebenfalls am 14. September soll Kaiserin Helena 320 das Kreuz Christi aufgefunden haben.

In späterer Zeit brachte man das Fest auch mit der Rückerobe­rung des Kreuzes, das in persische Hände gefallen war, durch Kai­ser Herakilus (628) in Verbindung. Das Fest wurde schon im 5. Jahrhundert in Konstantinopel und im 7. Jahrhundert in Rom ge­feiert.

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15. SEPTEMBER   GEDÄCHTNIS DER SCHMERZEN MARIEINS

Die mittelalterliche Darstellung Jesu als Schmerzensmann legte die Verehrung der Schmerzensmutter nahe. Papst Pius VII. führte 1814 den Gedenktag ein - sein persönlicher Dank für die Rückkehr aus französischer Gefangenschaft. Durch Pius X. wurde der Gedenktag auf den 15. September gelegt. Die Erinnerung an den Schmerzensweg Mariens bezieht sich auf biblische Aussagen, aber auch auf die Meditation der Passion Jesu, bei der Marias Anwesenheit vorausgesetzt wird:

1. die Weissagung Simeons (Lk 2,34-35), 2. die Flucht nach Ägypten (Mt 2,13-15), 3. die Suche nach Jesus bei der Wallfahrt (Lk 2,41-52), 4. Maria auf dem Kreuzweg Jesu, 5. die Kreuzigungjesu (Joh 19,25-27), 6. die Abnahme Jesu vom Kreuz, 7. die Grablegungjesu.

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17. SEPTEMBER   Heilige Hildegard von Bingen

Geboren um 1098 in Bermersheim (Rheinland-Pfalz), gestorben am 17. September 1179 auf dem Rupertsberg (bei Bingen/Rheinland-Pfalz).

Als "Deutschlands größte Frau" wird die heilige Hildegard gerne bezeichnet. Es mag etwas Wahres in dieser Aussage stecken, schließlich war Hildegard nicht nur Ordensfrau, sondern auch Mystikerin, Dichterin, Politikerin Wissenschaftlerin und Ärztin.

Im Alter von acht Jahren kam das in Bermersheim im Rheingau geborene Mädchen in die Obhut der Reklusin Jutta von Sponheim. Diese hatte sich in der Nähe der rheinpfälzischen Abtei Disibodenberg niedergelassen und leitete das Kloster von ihrer Rekluse aus. Die Ausbildung Hildegards war eher spärlich: Lesen und Schreiben lernte sie, dazu noch ein wenig Latein.

Nach dem Tode Juttas 1136 übernahm Hildegard die Leitung des Disibodenbergs, verlegte den Konvent aber zehn Jahre später auf den Rupertsberg bei Bingen, wo sie ein Kloster neu gegründet hatte. In den nächsten Jahren war Hildegard viel unterwegs: Sie reiste als machtvolle Predigerin durch ganz Südwestdeutschland und wurde vom einfachen Volk, wie auch von Adligen und Herrschern, um Rat gefragt.

Schon seit ihrer Jugendzeit hatte die kränkliche Äbtissin Visionen, die sich häuften, je älter Hildegard wurde. Diese Visionen ließ sie später von einem Schreiber zu Papier bringen, da ihr ihre eigenen Lateinkenntnisse nicht ausreichend schienen. Diese Schriften gelten als Erstlingswerke der deutschen Mystik. Auch zahlreiche medizinische Schriften Hildegards sind bis heute überliefert.

17. SEPTEMBER  Robert Bellarmin

Auf ein wechselvolles Leben konnte Robert Bellarmin zurück­blicken, als er am 17. September 1621 in seinem 80. Lebensjahr in Rom starb. So setzte er sich für die Veröffentlichung der Thesen von Galileo Galilei über das Sonnen­system ein. Schließlich musste er ihm aber auch seine Verurteilung mitteilen. Der hochintelligente Mann war ein von Päpsten ge­suchter Berater. Auf der anderen Seite wurde er mehrfach wegen Äußerungen und Veröffentli­chungen vom päpstlichen Hof weg zu Aufgaben in die Provinz ge­sandt. Er selbst ertrug dies mit dem Gehorsam, den er als Jesuit dem Papst versprochen hatte.

Als 18-Jähriger trat der in Montepulciano Geborene den Jesuiten bei. Für den Orden wirkte er in Löwen/Belgien, bis er 1576 der erste Professor für Kontrovers­theologie an der römischen Gre-goriana wurde. Der Autor mehre­rer Katechismen und Lehrbücher war ein führender Kopf der Ge­genreformation und Streiter für das päpstliche Lehramt. Zugleich scheute er sich nicht, kirchliche Missstände anzuprangern. 1599 erhob ihn Papst Clemens VIII. zum Kardinal, was diesen nicht hinderte, ihn 1602 als Erzbischof nach Capua „weg zu befördern". Zeitweise standen seine Werke auf dem Index der verbotenen Bücher.

Nach einem fast 300 Jahre dau­ernden Seligsprechungsprozess erhob ihn Papst Pius XI. 1923 zur Ehre der Altäre. Seit 1930 wird er als Heiliger verehrt, 1931 erhielt er den Ehrentitel Kirchenlehrer.

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18. SEPTEMBER Heiliger Lambert          

Lambert wurde etwa 675 Bischof von Maastricht, jedoch im Zuge politischer Machtkämpfe durch den fränkischen Hausmeier nach Stablo verbannt. Nach seiner Rückkehr organisierte er die Missionsarbeit in Nordbrabant. In einer Fehde um die Immunität sei­ner Kirche mit einem Grafen ließ dieser ihn am 17. September 705/06 ermorden. Im Gebet wurde Lambert erschlagen, obwohl er sich hätte verteidigen können. Zuerst in Maastricht begraben, wurden seine Gebeine nach Lüttich gebracht, als der Bischofssitz dorthin übertragen wurde.

19. SEPTEMBER Heiliger Januarius

Januarius, wahrscheinlich Bischof von Neapel, soll unter Diokle­tian mit mehreren Gefährten enthauptet worden sein. Berühmter als sein Leben ist das bekannte Blutwunder. Sein Blut, das in Am­pullen aufbewahrt wird, verflüssigt sich regelmäßig an seinem Gedenktag. Bis heute gibt es für dieses Phänomen keine natürliche Erklärung.

20. SEPTEMBER hll. Andreas Kim Taegon und Paul Chong Hasang und Gefährten

Im Jahre 1831 wurde das Apostolische Vikariat Korea errichtet. Immer wieder waren die Christen in Korea Verfolgungen ausgesetzt. Man war den fremden Einflüssen gegenüber mißtrauisch und be­fürchtete, alte Bräuche und Riten zu verlieren. Unter den 103 Märtyrern, die während dieser Verfolgungen in den Jahren 1839,1846 und 1866 umkamen, ragen besonders Andreas Kim Taegon (ge­storben am 16. September 1846) und Paulus Chong Hasang her­vor. Wie viele Christen in dieser Zeit misshandelt, gefoltert und er­mordet wurden, kann niemand genau abschätzen.

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21. SEPTEMBER MATTHÄUS

Matthäus trug den Doppelnamen Mattaj-Levi, was in seiner Zeit recht ungewöhnlich war. Spärlich sind die Nachrichten über ihn. Er war Sohn des Alphäus, von Beruf Zöllner in Kafarnaum und hat der Überlieferung zufolge das erste Evangelium geschrieben. Nach seiner Bekehrung fand ein großes Gastmahl statt, zu dem auch viele „Zöllner und Sünder" kamen.

In der griechischen und lateinischen Liturgie wird er als Mär­tyrer verehrt. Seine Reliquien werden im 10. Jahrhundert nach Salerno gebracht.

Matthäus wird mit einem Menschen oder Engel als Evangeli­stensymbol dargestellt, sonst mit Buch, Schwert, Lanze oder mit ei­nem Beutel oder Zahlbrett, ein Hinweis auf den Zöllnerberuf. Er ist der Patron der Steuer-, Finanz- und Zollbeamten sowie der Wechs­ler und Buchhalter.

 22. SEPTEMBER Heiliger Mauritius und Gefährten

Mauritius war Anführer der Thebäischen Legion, in der vor allem Christen aus Oberägypten dienten. Gemeinsam mit seinen etwa 6600 Soldaten weigerte er sich im Jahre 285, gegen seine Glau­bensbrüder zu kämpfen und entgegen seiner Überzeugung dem Gott Jupiter zu opfern.

Die Legion wurde daraufhin zweimal dezimiert, indem syste­matisch jeder Zehnte umgebracht wurde. Als die übrigen Legio­näre bei ihrer Weigerung blieben, wurden auch sie getötet. Dies ge­schah im heutigen Saint Maurice (Kanton Wallis). Von den Gefährten des Mauritius sind uns Exuperius und Candidus dem Namen nach bekannt.

24. SEPTEMBER Heiliger Rupert

Rupert, wahrscheinlich aus dem rheinfränkischen Geschlecht der Rupertiner, kam von Worms nach Bayern und gründete um 700 das Bistum Salzburg sowie die Klöster St. Peter und das Frau­enkloster auf dem Nonnberg. Hier wurde seine Nichte Erentraud erste Äbtissin. Gestorben am 27. März wahrscheinlich 718, befin­den sich seine Reliquien im Dom und in St. Peter in Salzburg.

24. SEPTEMBER Heiliger Virgil

Virgil, ein hochgestellter Ire, Abt von St. Peter, leitete seit 745 V die Kirche von Salzburg, empfing die Bischofsweihe aber erst 767. Den Chorbischof Modestus entsandte er ins heutige Kärnten zur Missionierung der Slawen. Von Virgil wurde der Salzburger Dom erbaut und am 24. September 774 eingeweiht. Der Bischof starb am 24. September 784 und wurde im Salzburger Dom be­stattet. Rupert ist Virgil sind die Patrone des Erzbistums Salzburg.

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 25. SEPTEMBER Heiliger Niklaus von Flüe

Niklaus wurde im Jahr 1417 in Flüeli bei Sächseln geboren. Fünf­zig Jahre lang lebte er in vorbildlicher Redlichkeit, bearbeitete als Bauer zusammen mit seiner Frau Dorothea Wyss, mit der er zehn Kinder hatte, seinen Grund, leistete seinen Soldatendienst und übte das Amt eines Ratsherrn und Richters aus. In seinem tiefsten Inneren aber träumte er von einem Leben in der Einsamkeit, fern aller weltlichen Umtriebe.

Nach zweijährigem Ringen trennte er sich schließlich von sei­nen Angehörigen und wurde Einsiedler. So wie er in seinem Welt­leben der Allgemeinheit gedient hatte, wurde er jetzt zum Ratge­ber für viele. Durch sein Eingreifen wurden die Eidgenossen am 22. Dezember 1481 auf der Tagsatzung in Stans vor einer dauern­den Spaltung bewahrt.

Er war einer der letzten Mystiker des Spätmittelalters. 19 Jahre lang soll er ohne Speis und Trank gelebt haben, mit der täglichen Eucharistie als seiner einzigen Nahrung. Er starb am 21. März 1487; seine Gebeine ruhen in der Pfarrkirche zu Sächseln.

Am 15. Mai 1947 wurde Bruder Klaus heiliggesprochen. Er ist Patron der Schweiz.

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 26. SEPTEMBER Heiliger Kosmas und Damian

Über das Leben von Kosmas und Damian liegen keine sicheren Nachrichten vor. Sie sollen Zwillinge und Ärzte gewesen und un­ter Diokletian enthauptet worden sein. Papst Felix IV. (525-530) weihte die Kirche am Forum in Rom zu Ehren dieser Märtyrer des Ostens. Der Gedenktag ist wahrscheinlich aus dem Weihefest die­ser Kirche entstanden.

27. SEPTEMBER Vinzenz

Als Begründer der neuzeitli­chen Caritas wird Vinzenz von Paul bezeichnet. Der hochbegabte Bauernsohn aus der Gascogne in Südfrankreich empfing 1600, be­reits mit 19 Jahren, die Priester­weihe. Danach suchte er eine Pfarrstelle. Schließlich kam Vin­zenz 1608 nach Paris, wo er in geistliche Kreise rund um das Pari­ser Oratorium aufgenommen wurde. Dank persönlicher Kon­takte wurde er Pfarrer in Clichy und später Hauskaplan der Fami­lie de Gondi.

In dieser Funktion reiste er mit ihr durchs Land. Dabei sah er die seelsorgliche und materielle Not der Landbevölkerung. Nachdem er begonnen hatte zu helfen, stellte er bald fest, dass er diese Aufgabe nicht alleine bewältigen könne. 1617 gründete er die „Bruder­schaft der Damen der Liebe", 1620 folgten die „Diener der Armen" und 1625 die „Kongregation der Mission". Zusammen mit Louise de Marillac entstand der Orden der „Töchter der christlichen Lie­be" - die „Vinzentinerinnen". Sie sorgen sich allgemein um hilfsbe­dürftige Menschen und Alte, Kranke und Waisen im Besonde­ren. Das Beispiel Vinzenz von Paul wirkte fort. Andere Ordens­gründer sahen in ihm ihr Vorbild. Er ist Patron aller Karitativen Ver­eine und Werke. Vinzenz von Paul starb 79-jährig am 27. September 1660. Er wurde 1737 heiliggesprochen.

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28. SEPTEMBER  Heilige Lioba
Der eigentliche Name der heiligen Lioba ist uns nicht überliefert. Liob bedeutet auf althochdeutsch lieb, freundlich und war wohl eher ein Kosename. Mütterlicherseits war sie mit Bonifatius verwandt. Wahrscheinlich wurde sie im Kloster Thanet (Kent) erzogen und wurde in Wimborne (Südengland) Benediktinerin. Schließlich berief Bonifatius sie zur Missionsarbeit nach Deutschland. Um 735 wurde sie erste Äbtissin des Klosters Tauberbischofsheim.

Lioba war in Kunst und Wissenschaft sehr gebildet und sorgte auch für die gute Ausbildung ihrer Schwestern. Als Lehrerin und Erzieherin war sie sehr geschätzt. Mit der Frau Karls des Großen, Hildegard, verband sie eine innige Freundschaft. Sie starb am 28. September 782. Ihr Grab befindet sich in der Krypta der Kirche auf dem Petersberg bei Fulda.

28. SEPTEMBER  Wenzel
Wenzel, tschechisch Väclav, 904 in Altbunzlau geboren, wurde unter dem Einfluss seiner Großmutter, der hl. Ludmilla, erzogen. Von 922 an Herzog von Böhmen, war er um die re­ligiöse und kulturelle Hebung seines Volkes bemüht. Er förderte mit allem Nachdruck die Christianisierung Böhmens. Die Haltung und die Verbindung zum deutschen Königshaus dürften auch die Hintergründe für seine Ermordung durch seinen jüngeren Bruder Boleslaw am 28. September 929 oder 935 in Altbunzlau gewesen sein, der noch dem Heidentum anhing. Seine Ruhestätte fand Wen­zel in dem von ihm gegründeten Veitsdom in Prag. Wenzel ist der Patron Böhmens.

28. SEPTEMBER    Lorenzo Ruiz und Gefährten

In den Jahren 1633-1637 starben in der japanischen Stadt Naga­saki 16 Christen als Märtyrer, nämlich Lorenzo Ruiz und seine Gefährten. Zu diesen Märtyrern, die dem Dominikanerorden an­gehörten, zählen neun Priester, zwei Ordensbrüder, zwei Ordens­schwestern und drei Laien, unter diesen Lorenzo Ruiz, ein von den Philippinen stammender Familienvater. Sie alle haben, wenn auch zu verschiedener Zeit und unter unterschiedlichen Bedingungen, zur Verbreitung des Glaubens auf den Philippinen, auf Taiwan und auf den japanischen Inseln beigetragen. Als große Künder und hei­lige Zeugen der Universalität des Christentums säten sie den Sa­men des später dort aufblühenden Christentums in reichem Maße aus. Papst Johannes Paul II. sprach sie am 18. Oktober 1987 heilig.

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29. SEPTEMBER  ERZENGEL MICHAEL, GABRIEL, RAFAELIn den Jahren 1633-1637 starben in der japanischen Stadt Naga­saki 16 Christen als Märtyrer, nämlich Lorenzo Ruiz und seine Gefährten. Zu diesen Märtyrern, die dem Dominikanerorden an­gehörten, zählen neun Priester, zwei Ordensbrüder, zwei Ordensschwestern und drei Laien, unter diesen Lorenzo Ruiz, ein von den Philippinen stammender Familienvater. Sie alle haben, wenn auch zu verschiedener Zeit und unter unterschiedlichen Bedingungen, zur Verbreitung des Glaubens auf den Philippinen, auf Taiwan und auf den japanischen Inseln beigetragen. Als große Künder und heilige Zeugen der Universalität des Christentums säten sie den Samen des später dort aufblühenden Christentums in reichem Maße aus. Papst Johannes Paul II. sprach sie am 18. Oktober 1987 heilig.

Von seinen Ursprüngen her ist das heutige Fest verbunden mit der Weihe der Kirche des hl. Michael an der Via Salaria in Rom. Mit Michael zusammen werden auch Gabriel und Rafael gefeiert, drei in der Bibel namentlich genannte Erzengel (Erst-Engel). Übersetzt heißen ihre Namen:

Michael = Wer ist wie Gott?

Rafael = Gott hat geheilt!

Gabriel = Gott hat sich stark gemacht!

Der hl. Erzengel Michael gilt seit dem Mittelalter als Patron des deutschen Volkes; daher auch der Ausdruck ,,deutscher Michel".

Ursprünglich war mit dem Michaelsfest das Gedächtnis aller Engel verbunden, auch der Schutzengel. Erst Pius X. bestimmte für das Schutzengelfest den 2. Oktober als eigenen Gedenktag.

Engel schauen stets das Angesicht des Vaters (Mt 18, 10) und verkünden des Vaters und des ,Lammes" Lob (Offb 5,11); mit ihnen vereint singt die ganze Kirche den Lobpreis der Herrlichkeit Gottes.

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