Gemeinschaft Katholischer Männer im Erzbistum Köln

- Katholisches Männerwerk -

Weisungen

Ordnung

Arbeitsebenen

Bildungsstätte

Marienhof Brief

Plakate

# GKM in Brühl

Wir stellen uns vor:

Die Arbeit des Katholischen Männerwerks im Erzbistum Köln richtet sich seit 1947 nach den Weisungen des damaligen Erzbischofs unserer Diözese,  +Josef Kardinal Frings.

            Weisungen für

„das Katholische Männerwerk der Erzdiözese Köln“

1.   Der getaufte und gefirmte Mann trägt Verantwortung für das Gottesreich. Die Verchristlichung der Welt als die große Aufgabe unserer Zeit fordert die tatkräftige Mitwirkung des gläubigen Mannes. Um im Manne das Verantwortungsbewusstsein für die Aufgaben der Zeit zu wecken und zu pflegen, hat sich „das Männerwerk der Erzdiözese Köln“ gebildet. Es sucht alle katholischen Männer zu gewinnen, nicht nur die Gutgesinnten, die ohnehin mittun, sondern auch die religiös Abseitsstehenden. Entscheidend ist die Erfassung der 25- bis 50 jährigen, weil sie maßgebend für das Leben in der Pfarrgemeinde, in Ehe und Familie, im Volks-, Berufs-, Sozialleben sind.

2  „Das Katholische Männerwerk der Erzdiözese Köln“ ist nach Pfarreien gegliedert. Es umfasst die katholischen Männer des Pfarrbezirkes, die ihre Bereitwilligkeit zur aktiven Mitarbeit ausdrücklich erklären oder durch Zugehörigkeit zu den kirchlichen Standesvereinen bereits bekundet haben. Die Standesvereine behalten ihre Selbständigkeit. Der Weisung des Papstes Pius XII. entsprechend, wird die Bildung katholischer Arbeitervereine besonders empfohlen.

Die Zugehörigkeit zum „Männerwerk“ verpflichtet zu einem täglichen Gebet für das Gottesreich.

3.    Die Aufgaben des „Männerwerkes“ sind:

a)   Unterstützung des Priesters bei der Seelsorge am Manne. Dazu gehört insbesondere die Förderung des Männergottesdienstes mit gemeinschaftlicher hl. Kommunion aller Männer, der regelmäßigen Männerpredigt, des Männerabends als religiöse Vertiefung nach systematischem Plan und Aufbau, Weiterführung und Vertiefung in Arbeits - und Aussprachekreisen, der Anbetungsstunde für die Männer, der nächtlichen Anbetung, der Exerzitien.

b)   Die Bildungsarbeit. Anzustreben sind: gemeinsame Kreise und Vorträge, Austausch und Vermittlung von Rednern, Bereitstellung von Bildungsmitteln. Ziel des „Männerwerkes“ ist, aus allen sozialen Gruppen Männer zu schulen, die bereit und fähig sind, im gesamten öffentlichen, sozialen und kulturellen Leben ihre Aufgaben aus christlicher Verantwortung zu lösen. Hierbei ist die Gründung und Gestaltung christlicher Familien, sowie der Pflege des christlichen Brauchtums in Familie und Pfarrei besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

c)   Im Sinne der Weisungen des Hl. Vaters Papst Pius XI. über die „Katholische Aktion“ gehört zum vollen Leben der Kirche das Apostolat des Mannes durch Beispiel, Wort, Tat, Gebet und Opfer. Es bestätigt sich in Seelsorge, Caritas, sozialer Hilfe, Übernahme von Vormundschaften, Jugendfürsorge, Sicherung katholischer Interessen usw.

4.    Die Leitung des „Männerwerkes“

vollzieht sich in unserer Erzdiözese nach der Anordnung des Oberhirten im Erzbischöflichen Männerseelsorgeamt.

a)   In der Diözese hat die Leitung der Diözesan-Männerseelsorger. Ihm steht zur Seite der Diözesan-Obmann, der vom Bischof ernannt wird. Der Diözesan-Männerseelsorger hat den Pfarrern und den Präsides gegenüber eine helfende und beratende Funktion. In den Diözesan-Führungskreis werden die Leiter der Organisationen und einzelne besonders fähige Männer berufen.

Aufgaben der Diözesanstelle sind u.a.:

Schulungskurse für Priester und Laienhelfer, Anregungen und Vorschläge für die Männerseelsorge in den Pfarreien, Vorbereitung des Diözesan-Männertages und anderer besonderer religiöser Veranstaltungen, Herausgabe von Material; ferner die Zusammenarbeit mit den Diözesanangestellten der kirchlichen Standesvereine und der anderen Stände, Besprechungen der geplanten Jahresarbeit in den Dekanatskonferenzen

b)   Im Dekanat (Stadtdekanat) wird vom Bischof, nachdem der Diözesanmännerseelsorger im Einvernehmen mit dem Dechanten einen Vorschlag unterbreitet hat, ein Dekanats-Männerseelsorger ernannt. Der Dekanats- bzw. Stadt-Männerseelsorger übt den Dechanten und den Pfarrern gegenüber eine helfende Tätigkeit aus. Dem Dekanats-Männerseelsorger stehen zur Seite der Obmann und der Dekanatsführungskreis, der aus den Pfarr-Obmännern besteht, in den aber auch andere geeignete Männer berufen werden können. Der Dekanats-Obmann wird vom Dekanatsführungskreis gewählt und vom Dechanten bestätigt.

c)   In der Pfarrei ist der Pfarrer oder ein von ihm beauftragter Priester der geistliche Führer der Männer und ihr verantwortlicher Seelsorger. Ihm steht zur Seite der Pfarr-Obmann, der von den Männern gewählt und vom Pfarrer bestätigt wird. Der Führungskreis der Pfarrei umfasst eine kleine Zahl religiös lebender und aktiver Männer. Bestehen in der Pfarrei Standesorganisationen, so sollen diese im Führungskreis vertreten sein.

Köln, den 31. Januar 1947

+ Joseph Kardinal Frings

   Erzbischof von Köln

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Gemeinschaft katholischer Männer im Erzbistum Köln

Ordnung

Männer in ihren

Lebenszusammenhängen

im Glauben begleiten

GKM

Gemeinschaft katholischer Männer

        im Erzbistum Köln

Ordnung für die Arbeit der GKM,

Gemeinschaft katholischer Männer im Erzbistum Köln.

Präambel

Nach Gründung des Kath. Männerwerks im September 1945 wurden durch die oberhirtlichen Weisungen von Kardinal Frings vom 26.01.1947 die Aufgaben und die Strukturen des Männerwerks festgelegt. Diese „Weisungen“ stammen aus einer Zeit weit vor dem Konzil. Mit dem Konzil und in Umsetzung seiner Beschlüsse hat es in allen katholischen Verbänden und Gemeinschaften strukturelle und inhaltliche Veränderungen gegeben.

Wenn auch Idee und Aufgabenstellung des Männerwerks die Gleichen geblieben sind, so haben sich doch die Inhalte, Methoden und auch zum Teil die Arbeitsweisen erheblich verändert. Dennoch ist eine gewisse „Ordnung“ notwendig, um den organisatorischen Rahmen, als Voraussetzung gegeben.

Die Gemeinschaft katholischer Männer im Erzbistum Köln.

Die Gemeinschaft Katholischer Männer will Männer ansprechen, die sich für den Glauben einsetzen, wie auch die, die auf der Suche nach einer Glaubensheimat sind, also nicht nur die Gutgesinnten, sondern auch die Abseitsstehenden.

Die GKM ist kein Verband im üblichen Sinn und verzichtet wegen der bewusst gewollten Offenheit auf rein verbandliche Strukturen. Die GKM ist heute genauso wichtig wie zur Zeit seiner Gründung, weil der Mann eine große Verantwortung trägt in Ehe und Familie, in seinem beruflichen Umfeld sowie in Kirche, Gesellschaft und Staat. Die Verantwortung des Mannes ist nur zu tragen, wenn er einen festen Standpunkt hat.

Die Einbindung in eine Gemeinschaft erleichtert die Wahrnehmung dieses Auftrags. Unsere Welt braucht überzeugte Christen, die bereit sind, den Glauben zu leben und weiter zu geben. Die Kirche braucht engagierte Männer, die den Glauben in alle Lebensbereiche tragen, die außerhalb kirchlicher Institutionen als Christen arbeiten und sich zum Dienst für kirchliche Aufgaben bereitfinden.

Die Männer in der GKM pflegen das tägliche Gebet.

Um diese Aufgaben besser zu erfüllen, sollen projektbezogene Gruppen eingerichtet werden. Die Leiter dieser Gruppen werden in den Vorstand berufen.

1.    Arbeitsebenen

Die GKM arbeitet durch ehrenamtliche Mitarbeiter in den Bereichen

-          der Pfarreien

-          der Dekanate und Städte

-          der Betriebe und Verwaltungen

-          der gesellschaftlichen Verbände

Die Gruppen der GKM arbeiten in eigener Verantwortung, jede Gruppe hat ihren Leiter. Auf regionaler oder diözesaner Ebene werden Angebote für die Weiterbildung der Mitarbeiter in allen relevanten Bildungsbereichen unterbreitet. Die Mitarbeiter in der GKM arbeiten in kirchlichen Gremien und Zusammenschlüssen auf regionaler und diözesaner Ebene mit.

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2.    Die Diözesanversammlung

Zur Diözesanversammlung der GKM gehören je ein Vertreter aus den jeweiligen Pfarrgemeinden, den Dekanaten sowie den Betriebsgruppen. Die Mitglieder des Diözesanführungskreises gehören ebenfalls der Diözesanversammlung an. Die Diözesanversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen und legt die Schwerpunkte der Arbeit der GKM fest. Der Diözesanversammlung ist über die Aktivitäten der Förderer - Gemeinschaft Haus Marienhof e.V. zu berichten.

Des Weiteren wählt die Diözesanversammlung die Leitungspersonen und – gremien auf Diözesanebene.

Gewählt werden durch die Diözesanversammlung auf die Dauer von jeweils 3 Jahren

der Diözesanvorsitzende und bis zu zwei Vertreter,

der Diözesanpräses,

der Diözesanführungskreis.

3.    Der Diözesanvorstand

Dem Diözesanvorstand der GKM gehören an:

               -       der Diözesanvorsitzende und seine Vertreter,

-    der Diözesanpräses,

-          ein Vertreter aus dem Bereich „Männerseelsorge“ mit beratender Stimme,

-          die Leiter der projektbezogenen Gruppen.

Der Diözesanvorstand entsendet eine Person in den Beirat der Förderer – Gemeinschaft Haus Marienhof e.V.

Der Diözesanvorstand leitet die Gemeinschaft und führt die Beschlüsse der Diözesanversammlung durch. Er gibt Impulse für die Arbeit der Gemeinschaft auf allen Ebenen.

Der Diözesanpräses soll im Regelfall der jeweils vom Bischof ernannte Diözesanmännerseelsorger sein. Dadurch wird die besondere Aufgabenstellung der GKM im Rahmen der allgemeinen Männerseelsorge zum Ausdruck gebracht.

4.    Der Diözesanführungskreis

Zur Unterstützung der Arbeit des Diözesanvorstandes wählt die Diözesanversammlung jeweils auf Vorschlag der Regionen für die Dauer von 3 Jahren einen Führungskreis. Diesem gehören die Leiter der aktuellen Männergruppen und die Vertreter der Arbeitskreise sowie die Vorsitzende der Förderer - Gemeinschaft Haus Marienhof e.V. und der Prälat Ferdinand Weißkichel­stiftung an. Es sollte eine möglichst gute regionale Vertretung gewährleistet sein.

5.    Dekanatsebene und Stadtebene

Es ist anzustreben, dass sich auf Dekanats- und/oder Stadtebene die Gemeinschaften zusammenschließen und einen Deka-

nats- oder Stadtleiter wählen.

Die Leiter in den Pfarreien und der auf 3 Jahre gewählte Dekanatsvorsitzende bilden gemeinsam den Dekanatsvorstand. Hier werden die überpfarrlichen Tätigkeiten abgestimmt sowie Dekanats- bzw. Stadtveranstaltungen koordiniert.

6.    Pfarrgemeinden

In den Pfarrgemeinden wählen die Männer für die Dauer von 3 Jahren einen Leiter, der die Arbeit der Gruppen leitet sowie die GKM nach außen vertritt.

7. Diözesanebene

Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände (AGKV) sowie im Diözesanrat.

  1. 8. Bundesebene

Die Gemeinschaft katholischer Männer im Erzbistum Köln ist Mitglied in der Bundesvereinigung Katholischer Männergemeinschaften und Männerwerke e. V. und Mitglied in der Gemeinschaft Katholischer Männer Deutschland (GKMD).

  1. 9. Bildungsstätte

Zentrale Bildungsstätte unserer Gemeinschaft ist das Haus Marienhof. Neben der Förderer-Gemeinschaft Haus Marienhof e.V. übernimmt die GKM eine besondere Verpflichtung für diese Bildungsstätte.


10. Marienhofbrief

Das Informationsorgan der Gemeinschaft Katholischer Männer im Erzbistum Köln ist der „Marienhof-Brief“.

Köln, den 29.04.2011

Msgr. Robert Kleine                 Johannes Welling

Diözesanpräses                         Diözesanvorsitzender

                                     

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Informationsorgan.

Informationsorgan ist der "Marienhof-Brief",
der 2 mal im Jahr erscheint.

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